Darum gehts
- Mascha Dimitri nennt Tochter Kira als lebensveränderndes Ereignis
- Betet für Zukunft des Teatro Dimitri in Verscio, Tessin
- Lieblingsessen Bagna cauda aus Piemont und Goldvreneli als Wert
Schweizer Illustrierte: Welches Ereignis hat Ihr Leben verändert?
Mascha Dimitri: Als meine Tochter Kira auf die Welt kam.
Was wären Sie als Kind gern geworden?
Agronomin.
Für wen haben Sie als Teenager geschwärmt?
Für den deutschen Schauspieler Klaus Maria Brandauer.
Was haben Sie für einen Spitznamen?
Massciuccia – wird «Maschutscha» ausgesprochen –, Maschlinksa oder Maschali.
Wann haben Sie zuletzt geweint?
Ich weine fast jeden Tag wegen all der Nachrichten, die auf der Welt passieren. Dann liebe ich meinen Beruf noch mehr. Denn es ist schön zu wissen, dass wir die Menschen zum Lachen bringen können.
Welche Eigenschaft hätten Sie lieber nicht?
Es oft besser wissen zu wollen.
Welches Kompliment haben Sie kürzlich erhalten?
Dass ich in unserem neuen Theaterstück «Cabaret Sorelle Forelle» einen sehr schönen Charakter darstelle.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!
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Wofür haben Sie zuletzt gebetet?
Dass wir einen Weg finden, das Teatro Dimitri in Verscio im Tessin bestens weiterführen zu können.
Wer oder was wären Sie gern nach Ihrer Wiedergeburt?
Eine Person, die anderen Menschen hilft oder Freude bringt.
Was lernen Sie gerade, was Sie noch nicht so gut können?
Ich lerne jeden Tag, besser mit mir selbst auszukommen, um dann besser mit allem auszukommen.
Was darf in Ihrem Haushalt nicht fehlen?
Eine Bircherraffel.
Auf wen waren Sie zuletzt eifersüchtig?
Da müsste ich zuerst noch ein Konzept dazu entwickeln.
Wären Sie lieber sympathischer oder intelligenter?
Eine kurze Geschichte: Ein kinderloses Paar erhält einen Wunsch geschenkt. Alle drängen sie, sich entweder ein Kind oder viel Geld zu wünschen. Das Paar überlegt lange, bis der Ehemann den Wunsch ausspricht: Ich wünsche uns ein gesundes Kind in einer goldenen Wiege! So fühle ich mich bei dieser Frage.
Wie möchten Sie sterben?
Bewusst.
Was soll auf Ihrem Grabstein stehen?
Masha Dimitri.
Wofür sollte es Bussen geben?
Ich formuliere die Frage so: Für wen sollte es Bussen geben? Meine Antwort: für alle, die Kriege führen.
Wie viel sind Sie wert – in Franken?
Ein Goldvreneli.
Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Für Bücher.
Was mögen Sie gar nicht?
Verlogenheit.
Welche drei Gegenstände kommen mit auf eine einsame Insel?
Ein Sackmesser, Nähnadeln, Samen von essbaren Pflanzen.
Womit belohnen Sie sich selbst?
Mit Zeit.
Haben Sie einen Tick?
Ich glaube nicht. Denn es ist schwierig, Ticks bei sich selber auszumachen.
Mit wem würden Sie gern im Lift stecken bleiben oder zusammen nachtessen?
Mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama.
Was machen Sie als Letztes, bevor Sie ins Bett gehen?
Ich lösche das Licht und laufe mit geschlossenen Augen, ohne die Wand oder irgendeinen Gegenstand zu berühren, ins Bett im ersten Stock.
Wo möchten Sie leben?
Direkt am Meer – und keine Strasse dazwischen.
Wovon haben Sie zuletzt geträumt?
Von Mehlwürmern.
Haben Sie schon einmal eine Therapie gemacht?
Ich habe schon viele Therapien gemacht: Physiotherapie, Craniosacraltherapie, Faszientherapie.
Ihr absolutes Lieblingsessen?
Bagna cauda, ein typisches Gericht aus dem Piemont.
Welche Gesellschaftsspiele spielen Sie am liebsten?
Geschicklichkeitsspiele.