Mona Vetsch begleitet Rechtsmedizin
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Vorschau auf SRF-Sendung:Mona Vetsch begleitet Rechtsmedizin

Mona Vetsch unterwegs in der Rechtsmedizin
«Ich halte es fast nicht aus»

Wenn andere wegsehen, schaut Conny Hartmann genau hin. Die Rechtsmedizinerin aus Bern klärt aussergewöhnliche Todesfälle. Während 72 Stunden begleitet Mona Vetsch die Fachärztin und erlebt erstmals eine Obduktion hautnah.
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Mona Vetsch begleitet Rechtsmedizinerin Conny Hartmann während 72 Stunden.
Foto: SRF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mona Vetsch begleitet Rechtsmedizinerin in Bern für SRF-Format «Mona mittendrin»
  • Beim Anblick einer Leiche wird Vetsch übel, obduktionale Arbeit überfordert sie
  • TV-Ausstrahlung der Folge am 18. März um 21 Uhr
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Silja AndersRedaktorin People

«Ich sage, wir gehen in eine Grossküche!» Mit diesen Worten betrachtet Mona Vetsch (50) den Hinweis für ihre neue Ausgabe von «Mona mittendrin» – ein Fleischthermometer. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiss: Das Thermometer ist zum Messen von Fleischtemperatur, allerdings bei Menschen. In der neusten Ausgabe des beliebten SRF-Formats begleitet Mona Vetsch für 72 Stunden die Rechtsmedizinerin Conny Hartmann des Instituts für Rechtsmedizin in Bern, kurz IRM. Als Vetsch das hört, rutschen ihr «grad das Herz und der Magen in die Hose». «Das ist jetzt wirklich einer der ersten Momente, in denen ich mich frage, ob ich das schaffe», gibt die Moderatorin zu.

Die Rechtsmedizinerin versichert Mona Vetsch, dass sie sich jederzeit zurückziehen dürfe, wenn es ihr während der geplanten Obduktion zu viel werde. 

Mona Vetsch ist überfordert

Mona Vetsch kommt in den Obduktionssaal rein – und der Leichnam liegt bereits nackt auf dem Obduktionstisch. Bei dem Gedanken scheint es der Moderatorin bereits kalt den Rücken hinunterzulaufen. Explizite Bilder werden in der Folge nicht gezeigt. Aus Respekt gegenüber dem Toten und aus Rücksicht auf die Zuschauenden.

Beim Anblick wird der Thurgauerin sichtlich übel. Sie hält bewusst Abstand zur Leiche. Vor allem, als die Knochensäge ausgepackt wird, um den Schädel zu öffnen. «Da schau ich jetzt mal weg, das brauch ich jetzt grad nicht», sagt Vetsch. Sie beobachtet, dass alle «ruhig, präzise und konzentriert» arbeiten. «Nur mich überfordert es», gibt sie zu. 

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Präparator Andreas Wagner hilft bei der Obduktion. Er bereitet im Vorfeld den Obduktionstisch vor und legt die Leiche bereit. Anschliessend schliesst er den Leichnam und macht sauber. Dass Mona Vetsch der zunächst vermuteten Grossküche doch noch so nahekommen würde, hätte sie wohl nicht gedacht. Denn Wagner ist eigentlich gelernter Koch, wie er verrät.

Eine offizielle Ausbildung zum Präparator gibt es in der Schweiz nicht. Wagner verlor knapp die Hälfte seines Freundeskreises, als er sich für den Job als Präparator entschied, wie er erzählt. Die Kollegen konnten es nicht verstehen, dass er jetzt «Tote aufschlitzen und zusammennähen» wolle.

«Ich halte es fast nicht aus»

Während die Ärztinnen und Ärzte des rechtsmedizinischen Instituts im täglichen Briefing professionell und neutral über ihre Fälle sprechen, ist Mona Vetsch mit den Nerven am Ende. «Eine heftige Geschichte, nach der anderen. Ich halte es fast nicht aus.»

Gegen Ende wirkt die Moderatorin sichtlich mitgenommen. «Du schaust deinen Körper plötzlich ganz anders an – nicht auf eine gute Art.» Der Ausflug in die Rechtsmedizin hat bei Mona Vetsch offensichtlich psychische Spuren hinterlassen. «Ich hoffe, das geht wieder weg», sagt Vetsch nachdenklich und mental merklich erschöpft.

Wie nah die Moderatorin einer Leiche während der Obduktion wirklich noch kommt, welche Leichen in der Rechtsmedizin landen und was der Alltag einer Rechtsmedizinerin sonst noch mit sich bringt, das und mehr gibt es heute, 18. März um 21.00 Uhr auf SRF bei «Mona mittendrin».

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