Darum gehts
- Prominente diskutieren im Podcast über Männer und ungewöhnliche Fortbewegungsmittel
- Liegevelos und E-Trikes werden als unpraktisch und unschön kritisiert
- Spotify-Kommentare: Über 50 Meinungen zu Nutzen und Ästhetik der Fahrzeuge
Liegevelos, Microcars, E-Trikes – wer heute auf den Strassen unterwegs ist, verliert schnell den Überblick bei den Fortbewegungsmitteln. Im Podcast «Chaos-Amt» sprechen Pop-Musikerin Stefanie Heinzmann (37) und Bestseller-Autorin Judith Erdin (38) mit ihrem Gast, Schlagersängerin Francine Jordi (49), darüber, warum es fast immer Männer sind, die mit solchen Gefährten unterwegs sind.
«Bei ihnen geht es doch um den Wettbewerb und ums Ego. Die suchen den Kick und müssen immer neue Sachen erfinden, um möglichst gefährlich zu sein: Stromschläge im Pool, während sie ein Bier in der Hand halten, oder aufs Eis gehen, bis es einbricht», meint Francine Jordi. Männer seien einfach die grösseren Abenteurer. Frauen hingegen würden sich eher fragen: «Ja, macht das Sinn?»
Abgase und tote Winkel
Das Trio diskutiert über das Liegevelo und ist sich einig, dass Liegevelos kaum von Frauen gefahren werden. «Es würde sich doch keine Frau denken: ‹Ich fahre jetzt hinter einem Auto her, im toten Winkel, und ziehe mir die Abgase rein›», meint Erdin. Heinzmann fügt hinzu: «Bei Männern reicht es ja nicht, dass etwas gefährlich ist – es muss auch gefährlich aussehen. Und genau da passt das nicht zusammen: Bei diesen Liegevelos ist es wirklich nur erbärmlich.»
Noch dramatischer fällt jedoch das Urteil über E-Trikes aus. Das Gefährt mit einem Rad vorne und zwei hinten erinnere an einen Traktor, findet Erdin – «aber auch in blöd!»
Was die Hörerschaft dazu sagt
Die Folge sorgt auch bei den Fans für Gesprächsstoff. Auf Spotify stimmen viele Nutzerinnen und Nutzer den drei Frauen zu, unter anderem mit dem Kommentar: «Wenn ein Mann so ein Gefährt fahren würde, wäre er nicht mehr mein Mann.»
Andere weisen die drei jedoch auf eine wichtige Perspektive hin: Nicht jeder sitzt aus Style-Gründen auf einem Liegevelo. Ein Kommentar macht das deutlich: «Das Liegevelo ist für unseren Nachbarn, männlich und nach einem Unfall schwerbehindert, die einzige Möglichkeit, sich noch sportlich zu betätigen.»