Darum gehts
- Gülsha Adilji verlässt Podcast-Trio Zivadiliring
- Insider berichten von Streit über Yvonne Eisenrings Strategien als Hauptgrund
- Leser kritisieren Adiljis Ausstieg
Aus drei mach zwei: Nach dem abrupten Ausstieg von Gülsha Adilji (40) besteht das erfolgreiche Podcast-Trio Zivadiliring nunmehr noch aus Yvonne Eisenring (38) und Maja Zivadinovic (46). Zu zweit bringen sie die aktuelle Tour noch über die Bühne, treten am 1. Mai gemeinsam in Bern auf. Es dürfte einer ihrer letzten Auftritte werden. Es kursieren Gerüchte darüber, was das erfolgreiche Trio zu Fall brachte.
Ein Streit soll der Grund sein: Laut Insidern sei es während der aktuellen Tour zum Eklat gekommen. Adilji habe ein Problem mit Eisenrings Strategie gehabt; das Projekt habe aus zu viel Eisenring und zu wenig Zivadiliring bestanden. Die «persönlichen Gründe», die Adilji offiziell für ihren Ausstieg nennt, dürften also auf einem internen Konflikt beruhen. Die Geschichte stösst bei vielen Blick-Leserinnen und -Lesern jedoch nur auf Kopfschütteln.
«Durchhaltewillen Fehlanzeige»
Viele Leserinnen und Leser halten Adiljis plötzlichen Ausstieg für überstürzt – und unprofessionell. So auch Sarah Keller, die Adiljis Umgang mit der Situation kritisiert: «Durchhaltewillen auch hier leider Fehlanzeige. Die paar Vorstellungen hätte man als so toll und professionell, wie man uns dauermonoton eingehämmert hat, doch einfach machen können – persönlicher Beef hin oder her.» Schliesslich sei man Verträge eingegangen, Fans hätten Tickets gekauft.
Andere kritisieren, dass sich Zivadiliring über die Gründe hinter dem plötzlichen Aus so bedeckt hält. Rudolf Wymann meint: «Sie sprechen über alles, schonungslos offen und ehrlich. Nur über die wahren Probleme kann man das dann eben doch nicht.» Auch Pit Hüsser findet das Trio wohl nicht gerade authentisch: «Nach aussen Friede, Freude, Eierkuchen? Eher wohl ziemlich verlogene Angelegenheit.» Und Rudolf Hediger bewertet die Lage so: «Es geht um Macht, mehr Entscheidungseinfluss, mehr Aussenwirkung, Prestige und Geld.»
«Sie werden nicht fehlen»
Marianne Wälti hingegen glaubt, einen anderen, legitimen Grund hinter der Trennung zu erkennen: «Die Protagonistinnen wurden für die Themen und die Sprache zu reif. Das wirkt dann befremdlich, aufgesetzt», meint sie. «Da haben sie das Recht, einfach mal einen Schritt zurückzumachen und zu schauen, was jeder Einzelnen mehr entspricht.»
Viele Leserinnen und Leser bedauern das Ende des Podcast-Trios nur bedingt. «Die Erde dreht sich auch ohne dieses Trio weiter», schreibt Valentin Meier mit einem Augenzwinkern. «Zivadiliring ist eine Art Seifenoper, die niemand will», so Kurt Bortis. Und Michael Walter schreibt: «Sie werden nicht fehlen.» Auch andere halten den Podcast insgesamt für «überbewertet».