Darum gehts
- Gülsha ist Prominenten-Gast im «Donnschtig-Jass» vom 6. August 2026 in Amriswil TG
- Sie duelliert sich mit Co-Moderator Stefan Büsser in einer Strassenkunst-Challenge
- Bei der nächsten Einladung will sie selber mitspielen und trainiert schon jetzt dafür
Der SRF-«Donnschtig-Jass» vom 6. August kommt live aus Amriswil TG. Prominenter Gast ist die Moderatorin und Podcasterin Gülsha Adilji (40).
Als Spitzenjasserin ist sie bisher nicht bekannt. Und das wird sich auch nicht so rasch ändern. Gegenüber Blick sagt sie: «Als die Einladung reinflatterte, fühlte ich mich sehr geschmeichelt, antwortete aber schnell, dass ich leider nur sehr, sehr schlecht jassen könne. Woraufhin Stefan Büsser erklärte, dass er für mich eine andere, ganz spezielle Challenge in der Hinterhand habe. Eine, die nichts mit Jassen zu tun hat, aber meine und seine Peinlichkeitsgrenze wohl stark strapazieren wird. Worauf ich sofort zusagte.»
Nun fordert Co-Moderator Stefan Büsser (41) Gülsha Adilji zu einer Strassenkunst-Challenge heraus. Wer innerhalb von 30 Minuten mehr Geld einnimmt, gewinnt.
Und Gülsha wagt sich auch ans «Hau den Lukas»-Spiel. «Natürlich werde ich ihn hauen. Meine Strategie ist, beim Hammerschwingen auszuatmen.»
«Ich werde mir die Seele aus dem Leib singen und tanzen»
Dass der «Donnschtig-Jass» stets Topquoten erzielt, erklärt sie sich so: «Es ist ein riesiges TV-Event. Und unsere Nationalsportart wird zelebriert. Ausserdem sitzt da Rainer Maria Salzgeber. Und man lässt sich gerne verzaubern von seinem Walliser Dialekt und Charme.»
Gerne möchte sie ihren Teil dazu beitragen, dass die Leute auch diesen Donnerstag einschalten. «Ich werde mir die Seele aus dem Leib singen und tanzen, um gegen ‹Büssi› zu gewinnen.»
Einen direkten Bezug zum Austragungsort hat Gülsha nicht. «Ausser dass ich den fast identischen Dialekt spreche, gibt es keinen. Also noch nicht! Vielleicht finde ich am Donnerstag ja meinen Traummann in Amriswil.» Sicher im Publikum sind zur Unterstützung ihre Familie und Freunde.
Und Gülsha denkt bereits weiter. «Ich bin sehr motiviert, das Jassen zu üben, um beim nächsten Mal zum richtigen Mitspielen eingeladen zu werden.» Aktuell seien ihre Kenntnisse auf einer Skala von 1 für «unterirdisch» bis 10 für «Ass der Asse» klar bei einer 1.
«Jassen ist aktuell noch ein Knopf im Gehirn»
Den Reiz und die Relevanz dieses Spiels kann sie gut nachvollziehen. «Jassen gehört zur Schweiz wie Ricola, Aromat und Ovomaltine. Und ich glaube, für viele ist es nicht nur ein Zeitvertreib, sondern ein Lebensgefühl, ein Stück Heimat. Für mich als Anfängerin ist Jassen aktuell noch ein Knopf im Gehirn.»
Traditionen mag Gülsha vor allem, «wenn sie Menschen verbinden. Aber ich habe etwas dagegen, wenn sie politisch instrumentalisiert werden und ‹das macht man halt so› oder ‹das haben wir immer so gemacht› plötzlich als Begründung oder Argument reichen soll.»
Grundsätzlich findet sie jene Spiele am besten, «bei denen man miteinander und nicht gegeneinander spielt. Mit meiner Nichte und meinem Neffen spiele ich am liebsten ‹Heisse Kartoffel› oder ‹Patientin›, mit Erwachsenen am aller-aller-allerliebsten ‹Werwölfle›.»
In Amriswil treten auch Baschi, Oesch's die Dritten und Monique auf. Gülsha meint dazu: «Ich freue mich auf alle drei. Aber da ich Baschi schon oft gesehen habe, bin ich mehr gespannt auf Oesch's und Monique. Auch wenn sie musikalisch weiter weg von meiner sonstigen Playlist sind.»
«Donnschtig-Jass», 6. August, SRF 1, ab 20.05 Uhr.