Darum gehts
- Roman P., bekannter ETF-Händler, sorgt am Zurich Film Festival für Aufsehen
- Mit Freundschaftsbuch-Einträgen wie «Cat Guy» und «blond» wurde er viral
- Sein Kult-Meme «Multiple Hundert» machte ihn 2022 zum Internet-Phänomen
Das Zurich Film Festival zieht die Prominenz magisch an. Für einen viralen Hit sorgte am Donnerstag Radio-Energy-Moderatorin und Content Creatorin Anja Schäublin (26). Statt eines klassischen Mikrofon-Überfalls zückte sie auf dem Teppich ihr buntes Freundschaftsbuch.
Ein selbstbewusster Mann im Smoking zögerte nicht lange und griff zum Stift: Roman P., der wohl bekannteste ETF-Händler der Nation, füllte die Seiten schmunzelnd aus. Bei «Traumberuf» trug er selbstbewusst «Sales» ein, als Lieblingsbuch wählte er humorvoll «Podcast», und seinen Wohnort verkürzte er knackig auf «ZH». Für das erste Highlight sorgte die Tier-Kategorie: Roman P. wählt die Katze. Oder wie er selbst sagt: «I'm a cat guy».
Doch es blieb nicht nur bei der Büsi-Liebe. Unter der Kategorie «Was ich an dir mag» schrieb der Finanzmann schlicht: «blond». Ein Spruch, der bei der Moderatorin Eindruck hinterliess: «Nach seiner Antwort habe ich gemerkt: Er ist nicht nur chättsy, sondern auch flirty.» Und weiter: «Ich weiss noch nicht genau, was ich davon halten soll.»
«Er ist gemacht für den roten Teppich»
Dass Roman das Spiel mit den Kameras beherrscht, überrascht wenig. Der Händler wurde durch ein Strasseninterview mit SRF-Reporter Donat Hofer («Donat auf Achse») über Nacht zum viralen Kult-Meme. Mit Sonnenbrille, Airpods und der legendären Antwort «Multiple Hundert» auf die Frage nach seinem Jahresgehalt ging er steil durch die Decke.
«Er ist absolut gemacht für den roten – oder eben grünen – Teppich und das Rampenlicht», analysiert Schäublin im Gespräch mit Blick. «Er geniesst die Aufmerksamkeit glaube ich auch ein bisschen, und ich finde es cool, wie offen er dazu steht. Er ist sehr durchdacht und weiss genau, welche Antworten er liefern muss – im Freundschaftsbuch hat er bewusst immer mit Insidern aus seinem viralen Video geantwortet.»
«Muss sich an den Fame gewöhnen»
Obwohl er die Medienpräsenz sichtlich im Griff hat, sei der Event für den Finanzprofi Neuland gewesen. «Wenn man ihn fragt, wie er mit dem Fame umgeht, merkt man aber, dass es ihn noch beschäftigt und er sich erst daran gewöhnen muss, dass alle Augen auf ihn gerichtet sind. Er sieht das jedoch super positiv und schätzt es mega, solche Möglichkeiten wie das ZFF erleben zu dürfen.»
Besonders sympathisch: Trotz Blitzlichtgewitter nahm sich der «Finance Bro» erstaunlich viel Zeit. «Auf dem grünen Teppich ist es immer extrem stressig, und die Promis hetzen fast durch, aber er hat sich Zeit genommen und sich trotz des Trubels auf ein tiefes Gespräch eingelassen», so Schäublin. Ein Auftritt, der beweist: Selbst der «Wolf von Zürich» hat Charme – und ein Herz für Büsis. Gegenüber Blick haute er gestern übrigens schon den nächsten Spruch raus, der legendär werden könnte: «Go get 'em, tiger!» Oder auf Deutsch: «Hol sie dir, Tiger!»