Darum gehts
- Die Stubete Gäng ist zum siebten Mal Showact in der SRF-Sendung «Donnschtig-Jass»
- Aurel und Moritz Hassler treten in der Game-Challenge bei einer Gondel gegeneinander an
- Und die Brüder übernehmen sogar zeitweise den Moderationspart der beliebten Spielshow
Die Stubete Gäng ist der Dauerbrenner beim «Donnschtig-Jass». Sechsmal trat die Zentralschweizer Band seit 2020 bereits im SRF-Format auf.
Beim «verflixten» siebten Mal am 13. August live aus Beckenried NW sind die Frontmänner Aurel (41) und Moritz Hassler (39) besonders gefordert. Sie interpretieren nicht nur mehrere Songs, sondern duellieren sich auch in der Game-Challenge. Die Herausforderung: Wer kann sich länger mit reiner Griffkraft an einer Gondel der Klewenalp-Bahn festhalten?
Als Vorbild dient natürlich der bekannte Ausruf «Ich han gseit, du söllsch dich hebä!» aus ihrem Song «Richi».
«Ein solches Duell gibt es nur sehr selten, denn wir vergleichen uns eigentlich nie», sagt Aurel Hassler gegenüber Blick. «Wettbewerbsmässig hat es uns zum letzten Mal vor vielleicht zehn Jahren an einem Pingpongtisch gegeben.»
Klopfen bald auch «Meteo» und die «Tagesschau» an?
Doch die Hasslers sind in der Sendung noch weit stärker gefordert. Stellenweise übernehmen sie von Rainer Maria Salzgeber (56) und Stefan Büsser (41) nämlich sogar die Moderation, wie Blick weiss.
Damit geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. «Wir träumen schon länger von einer eigenen Sendung», sagt Moritz Hassler. «Und wir hoffen natürlich, dass nach diesem Auftritt auch Anfragen von ‹Meteo› und der ‹Tagesschau› eintreffen.»
Aurel Hassler meint verschmitzt: «Vielleicht geben wir auch einfach das Mikrofon nicht mehr her, wenn ‹Salzi› und ‹Büssi› wieder auf dem Jassplatz erscheinen. Im Ernst: Wir kommen sicher nicht an sie heran. Aber auf unsere Art werden wir hoffentlich auch überzeugen und das eine oder andere Ass aus dem Ärmel zaubern.»
Darauf angesprochen, wer welchen Part übernimmt, meint Moritz Hassler: «Wir könnten jeder beide Rollen spielen. Bei uns braucht es auch keine Absprachen, wir verstehen uns blind. Doch eines ist sicher: Sonia müsste unbedingt Schiedsrichterin bleiben.»
Auch Aurel Hassler hat sich schon ausgemalt, wie der «Donnschtig-Jass» unter ihrer Führung künftig daherkäme. «Es gäbe jedes Mal eine Live-Jam-Session mit allen Gästen. Und ‹Büssi› und ‹Salzi› würden wir als Musiker-Duo verpflichten. ‹Salzi› hat ja schon mal bei uns Klarinette gespielt.»
Brücke zwischen Tradition und Moderne
Dass die Stubete Gäng immer wieder in die SRF-Show eingeladen wird, erklären sich die Brüder so: «Wir bringen mit unserem ‹Urban Ländler› Stadt und Land zusammen, Pop und traditionelle Musik. Wir stossen niemanden vor den Kopf, sondern laden alle ein, mit uns zu feiern», meint Aurel Hassler.
Und Moritz Hassler sagt: «Wir schlagen eine künstlerische Brücke zwischen Tradition und Moderne. Und das macht die Sendung mit ihren Spielelementen und der Musik ja auch. Zumal sie zu den ältesten TV-Unterhaltungssendungen Europas gehört.»
Mit der siebten und letzten Sendung aus Beckenried geht ein erfolgreicher SRF-Jass-Sommer zu Ende. Nachdem die ersten beiden Sendungen quotenmässig noch etwas von der Fussball-WM beeinflusst waren, bewegten sich die Publikumszahlen ab Folge 3 Richtung einer halben Million und sogar darüber. «Damit sind wir sehr zufrieden und freuen uns über das grosse Interesse», so Michael Körte, Leiter Quiz- & Spielshows bei SRF.
Donnerstag, 13. August, SRF 1, ab 20.05 Uhr.