SRF-Legende Beni Thurnheer verrät
Darum wurde sein Sohn Lokführer

Beni Thurnheer war im Podcast «Spaghetti mit Ketchup und Chäs» zu Gast. Dort spricht die Moderatorenlegende nicht nur über seinen lebenslang einzigen Arbeitgeber, sondern erklärt auch, wie es dazu kam, dass sein Sohn für die SBB statt die SRG arbeitet.
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Beni Thurnheer ist eine lebende SRF-Legende.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Beni Thurnheer prägte Schweizer Medien, Sohn Thomas ging zu den SBB
  • Thomas Thurnheer hört oft: «Du tönst wie dein Vater!»
  • Vater Thurnheer arbeitete jahrzehntelang ausschliesslich für die SRG
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Silja AndersRedaktorin People

Wer kennt den Spruch nicht: «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!» Auch im Fall von Beni Thurnheer (76) und seinem Sohn Thomas Thurnheer (42) scheint dies zuzutreffen – sehr zum Missfallen des Sprösslings. 

Beni Thurnheer ist in der Medienlandschaft eine wahre Legende. Seit Jahrzehnten arbeitete er für einen einzigen Arbeitgeber: die SRG. Über sein Leben, seine Karriere und seine Familie spricht das SRF-Urgestein in der neuesten Folge des Podcasts «Spaghetti mit Ketchup und Chäs» mit Host Jonathan «Jontsch» Schächter (44).

Radikaler Karrierewechsel nach ständigem Vergleich

Heute kennt nicht nur jeder das Gesicht von Beni Thurnheer, sondern vor allem auch seine Stimme. Genau das wurde seinem Sohn Thomas zum Verhängnis. Thomas Thurnheer schlug zunächst den gleichen Karriereweg wie sein Vater ein. In einem Interview mit der einstigen SRF-Sendung «Oops!» verriet der damals 18-Jährige, dass es eigentlich nie sein Plan war, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten – doch der soll scherzhaft gesagt haben: «Hör zu, Sohn, das kannst du gar nicht anders, das muss irgendwie so sein.»

Thomas Thurnheer beginnt also, selbst beim Radio zu arbeiten, zunächst bei Radio Top – als eingefleischter Winterthurer lag das wohl nahe. Später wechselte er zu Radio Zürichsee und SRF. Es sollte aber nicht zu einer Karriere wie derjenigen seines Vaters kommen. Daran schuld ist Beni Thurnheer indirekt selbst, wie er im Podcast nun verrät. Denn laut der Sportmoderatoren-Ikone soll Thomas Thurnheer ständig vor allem ein Kompliment bekommen haben: «Du tönst wie dein Vater!» Für eine eigenständige Moderationskarriere war dieser Satz aber wohl eher hinderlich. Die SRF-Legende erklärt: «Das ist natürlich so etwas von nicht sexy für einen Jungen».

Der Spross der TV-Legende zog also eine radikale Konsequenz und wechselte das Berufsfeld komplett. Vom einen grossen Unternehmen mit drei Buchstaben, der SRG, ging es zum anderen grossen Unternehmen mit drei Buchstaben: der SBB. Richtig, Thomas Thurnheer wurde Lokführer bei den Schweizerischen Bundesbahnen. Das ist nun 22 Jahre her.

Thurnheer kennt nur einen Arbeitgeber

Beni Thurnheer, eigentlich studierter Jurist, änderte seine Karriere nicht mehr, seit er Moderator wurde. Sogar der Arbeitgeber blieb seit eh und je der gleiche. Ihm sei durchaus bewusst, dass so eine Luxussituation heutzutage undenkbar ist, erklärt Thurnheer. Jetzt geniesst der einstige «Benissimo»-Moderator seinen Ruhestand und hat vor allem einen Wunsch: «Ich bin froh, wenn alles so bleibt wie jetzt.»

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