Uneheliche Tochter von Fürst Albert II.
Jazmin Grace Grimaldi will als Sängerin durchstarten

Lange war die US-Amerikanerin mit monegassischen Wurzeln im Hintergrund. Jetzt tritt die Tochter von Fürst Albert II. mit ihrer eigenen Musik ins Rampenlicht.
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Jazmin Grace Grimaldi scheut sich nicht mehr, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – neu macht sie das mit ihrer Musik.
Foto: WireImage

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jazmin Grace Grimaldi (34) veröffentlicht ihren Song «Cup of Tea»
  • Das zweisprachige Lied verarbeitet ihre unkonventionelle Lebensgeschichte
  • Kein Thronanspruch: Sie ist nicht in der monegassischen Thronfolge
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Sarina Bosshard, GlücksPost
Glückspost

Fernab von Palästen und Hofprotokoll wuchs Jazmin Grace Grimaldi (34) in Ruhe im sonnigen Kalifornien (USA) auf – bis Fürst Albert II. (68) sie 2006 offiziell als Tochter anerkannte. Nun will sie als Sängerin durchstarten. Mit ihrem neuen Lied «Cup of Tea» (dt. Tasse Tee) gibt sie unter ihrem Künstlernamen Jazmin einen ersten Vorgeschmack auf ihr kommendes Debütalbum. Das zweisprachige Stück – sie singt auf Englisch und Französisch – ist eine Verbindung ihrer Wurzeln. Doch es ist noch mehr: Mit der Musik verarbeitet sie ihre eigene, unkonventionelle Lebensgeschichte und will der Welt beweisen, dass sie weit mehr ist als nur «die Tochter von». «Ich schäme mich nicht mehr und ich fühle mich nicht mehr minderwertig. Ich habe beschlossen, mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen», betont sie.

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Dabei wusste Jazmin bereits früh, dass sie anders ist. «Schon seit meiner Kindheit hat mir meine Mutter bewusst gemacht, woher mein Vater stammt und woher ich komme», erzählt sie dem US-Magazin «People». Ihr Mami, die damalige Kellnerin Tamara Rotolo (64), begegnete Albert während einer Reise an die Côte d’Azur. Dass in ihr blaues Blut fliesst, sei für Jazmin also keine Überraschung gewesen. «Ich wusste, dass es ziemlich einzigartig war, aber ich habe die Tragweite davon nicht ganz verstanden und auch nicht, wie andere Menschen darauf reagieren würden.»

Nicht in der Thronfolge

Weil die US-Amerikanerin ausserhalb einer Ehe geboren wurde, hat sie – im Gegensatz zu ihren Halbgeschwistern, Erbprinz Jacques und Prinzessin Gabriella (beide 11) – keinen Anspruch auf den Thron und trägt auch keinen Titel. Gerade in jungen Jahren hatte sie mit diesem Stempel schwer zu kämpfen. Schon vor Fürst Alberts offizieller Anerkennung kursierten Artikel und Gerüchte über sie. «Ich empfand es immer als ungerecht, dass um mich herum eine Geschichte erfunden wurde, zu der ich mich nicht äussern konnte», sagt sie heute. Doch dieser Schmerz habe ihr viel «Widerstandskraft und Stärke» verliehen.

Heute pflegt Jazmin, die in New York Theaterwissenschaften und internationale Wirtschaft studierte, ein inniges Verhältnis zum monegassischen Fürsten. «Die Beziehung zu meinem Vater bedeutet mir sehr viel und entwickelt sich immer weiter», schwärmt sie. Aber das war nicht immer so: Persönlich kennengelernt hat sie Albert erst im Alter von elf Jahren. Die offizielle Anerkennung folgte nach einer Vaterschaftsklage drei Jahre später. Doch Jazmin blickt versöhnlich zurück: «Unsere Beziehung hatte einen ungewöhnlichen Anfang, aber sie hat sich im Laufe der Zeit mit viel Geduld und Feingefühl ganz privat vertieft.» Längst besuchen sich die beiden regelmässig und zeigen sich auch mal gemeinsam bei öffentlichen Auftritten.

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Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Kreative Familie

Dass es Jazmin nun auf die Bühne zieht, scheint fast unausweichlich – die Kreativität liegt bei den Grimaldis in der Familie. Sie tritt damit in die Fussstapfen ihrer Tante, Prinzessin Stéphanie (61), die in den 80er-Jahren selbst als Popsängerin auftrat. Doch die tiefste Inspiration findet sie bei ihrer Grossmutter, der unvergessenen Hollywood-Ikone Grace Kelly (1929–1982).

Da die spätere Fürstin Gracia Patricia rund zehn Jahre vor Jazmins Geburt verunglückte, lernte die Enkelin sie vor allem durch ihre Filme kennen. Das Anschauen des Klassikers «High Society» beschreibt Jazmin heute als einen «spirituellen Moment». Da sie nie eine reale Beziehung zu ihr aufbauen konnte, wurde die Kunst zur Brücke: «Durch ihre Arbeit konnten wir uns verbinden.» Auch Jazmin selbst durfte bereits einige kleinere Rollen in Filmen spielen.

Doch jetzt schreibt sie ihre eigene Geschichte. Und die Veröffentlichung ihrer Musik ist dabei ihr ganz persönlicher Befreiungsschlag.

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