Darum gehts
- Herzogin Meghan nahm an Trauerfeier für Queen Elizabeth II. in London teil
- Harry kämpft vor Gericht um staatlichen Schutz für Familie in England
- Gericht entscheidet 2026 über Kosten für royalen Sicherheitsdienst
Tränen, Trost – und vier Milliarden Menschen vor den TV-Bildschirmen. Mitten drin: Herzogin Meghan (44). Gemeinsam mit der britischen Königsfamilie nahm sie am 19. September 2022 am Staatsbegräbnis für Königin Elizabeth II. (1926–2022) in der Westminster Abbey in London teil. Ein Jahrhundertmoment, bei dem die ehemalige US-Schauspielerin ihrem Gatten Prinz Harry (41), einst Lieblingsenkel der Queen, tröstend zur Seite stand – und dabei einmal mehr den Fokus der Weltpresse auf sich zog.
Keine drei Jahre zuvor hatten sich Harry und Meghan als arbeitende Royals zurückgezogen. Der «Megxit» war geboren. Mit ihm verlor das Paar den Anspruch auf staatlich finanzierten Sicherheitsschutz im Vereinigten Königreich. Seither kämpft der Prinz vor Gericht dafür, dass die Steuerzahlenden weiterhin für seine Sicherheit aufkommen sollen, wenn er sich mit seiner Familie im Land aufhält. Davon würden auch Meghan sowie die gemeinsamen Kinder Archie (6) und Lilibet (4) profitieren.
Zeit zur Versöhnung drängt
Die genauen Kosten sind geheim. Schätzungen gehen von mehreren Millionen Pfund pro Jahr aus. Bereits im Januar soll ein Gericht entscheiden, ob Harry und seine Liebsten bei Besuchen wieder bewaffneten Schutz erhalten. Gemäss Insidern ist dies auch die Bedingung, die Meghan daran knüpft, ob sie ihren Mann am 10. Juli zur «Countdown»-Veranstaltung der Invictus Games nach Birmingham begleitet.
Der internationale Sport-Event für Veteranen und Veteraninnen findet im Juli 2027 zum achten Mal statt und gilt als Herzensprojekt des Prinzen. Umso grösser ist die Symbolkraft eines gemeinsamen Auftritts – nicht nur sportlich, sondern auch politisch.
Denn die Zeit für eine Versöhnung mit König Charles III. (77) ist begrenzt. Zwar soll der Monarch seine Krebstherapie dieses Jahr reduzieren können, doch das Verhältnis zu seinem Sohn und dessen Ehefrau gilt als schwer belastet. Die öffentlich erhobenen Vorwürfe lasten seit Jahren auf ihm – schwerer als jede Krone. Auch Harry und Meghan wissen: Sollte sich das Paar weiterhin weigern, auf den König zuzugehen, gemeinsame Bilder zuzulassen und zu bestätigen, dass Charles seine beiden Enkel nach Jahren wieder persönlich sieht, dürfte ihnen das ein Grossteil der Bevölkerung nie verzeihen.
Darum stehen die Chancen derzeit gut, dass Meghan im Juli nach England reist – vielleicht besser denn je. Und deutlich grösser, als dass sie erneut einen grossen Bogen um die britische Königsfamilie macht.