Darum gehts
- Mette-Marit unter Druck wegen Epstein-Kontakten und Sohns Gerichtsverfahren
- Dating-Show-Auftritt 1996 sorgt für peinliche Enthüllungen über Kronprinzessin
- Marius Borg Høiby angeklagt: 40 Vorwürfe, darunter mehrfache Vergewaltigung
Sie steht massiv unter Druck, die ganze Wahrheit zu sagen – wirklich die ganze. Doch während die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) mehrheitlich schweigt, reden andere längst über sie. Im Volk wächst der Unmut: Immer mehr Menschen stellen sich gegen sie als künftige Königin. Der Grund: ihr weitreichender Kontakt zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019). Lange blieb diese Verbindung geheim – bis sie durch die kürzlich veröffentlichten Epstein-Files ans Licht kam. Darin zeigt sich: Mette-Marit liess sich von Epstein einladen, schrieb ihm teilweise flirtende Nachrichten. Und das zu einer Zeit, als sie bereits mit Kronprinz Haakon (52) liiert war.
Als wäre das nicht brisant genug, sorgt auch ihr Sohn aus einer früheren Beziehung für Schlagzeilen. Marius Borg Høiby (29) muss sich in 40 Anklagepunkten vor Gericht verantworten – darunter mehrfache Vergewaltigung. Immer wieder rückt dabei auch die Rolle seiner Mutter in den Fokus: Was wusste Mette-Marit? Was hat sie verschwiegen? Was weggeschoben und vertuscht? Viele Fragen sind offen, Antworten liefern meist nur Akten – wenig kommt von ihr selbst. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Die Kronprinzessin war einst ein rebellisches Party-Girl. Kurz vor ihrer Hochzeit mit Haakon am 25. August 2001 sprach sie öffentlich über wilde Partys, Alkohol-Exzesse, Drogen – und wie sehr sie all das bereue.
Mette-Marit stand auf böse Jungs
Nun sorgt ein besonders pikantes Kapitel erneut für Wirbel. 1996 trat Mette-Marit in der Datingshow «Lysthuset» («Lusthaus») beim Sender TV Norge auf. Quasi als norwegische Bachelorette. Rund hundert Männer kämpften um ein Date mit der Blondine. Das Krasse: Mette-Marit war damals bereits schwanger mit Marius. Ihr damaliger Auftritt, den sie als vergessen wähnte, bringt neues Wasser auf die Mühlen der Monarchie-Gegner. Für das Königshaus mehr als peinlich. In Leoparden-Leggings, schwarzem Top und Federboa sitzt Mette-Marit im Studio, flirtet, plaudert über Männer, Musik – und sogar über Sex. Die Moderatorin beschreibt sie als abenteuerlustige junge Frau, die um die Welt reise, in Indien kurzzeitig festgenommen worden sei und eine Schwäche für «böse Jungs» habe.
Am Ende gewinnt ein Kandidat mit dem spektakulären Spitznamen «Todestänzer». Die grosse Liebe wird er jedoch nicht. Die findet Mette-Marit drei Jahre später an einem Musikfestival. Dort begegnet sie erstmals Kronprinz Haakon. Doch das royale Märchen wirkt heute brüchiger denn je. Zwischen Epstein-Kontakten, alten Skandalen und dem Prozess gegen ihren Sohn steht ein Happy End für die Prinzessin noch in den Sternen – und auch, ob der Sender Mette-Marits TV-Suche nach einem Mann weiterhin im Giftschrank lässt.