Darum gehts
- Marius Borg Høiby wird von einem Einbrecher zu Hause tätlich angegriffen
- Es passierte in der Nacht auf Freitag auf dem Anwesen Skaugum
- Seine Mutter, Königin Mette-Marit, und ihr Mann, König Haakon VIII., waren nicht weit entfernt
Es ist kurz vor Mitternacht in der Nacht auf Freitag. Marius Borg Høiby (29) ist zu Hause, hört Musik und malt. Ein ruhiger Abend, nach einer turbulenten Woche voller juristischer Rückschläge, wie Blick berichtete. Plötzlich hört er draussen ein lautes Geräusch. Ein Unbekannter steht vor seiner Haustür.
Was dann passiert, klingt wie aus einem Krimi: Der Mann tritt gegen die Tür, dringt mit aller Gewalt in sein Haus. Plötzlich steht der Sohn von Königin Mette-Marit (53) vor ihm, der Eindringling schubst ihn brutal weg. Schliesslich gelingt es Marius, der auf dem royalen Anwesen mit elektronischer Fussfessel in Untersuchungshaft sitzt, den Mann aus dem Haus zu befördern.
Königspaar war auch zu Hause
Dann alarmiert Borg Høiby die Polizei. Und die reagiert in Rekordzeit: Gerade einmal anderthalb Minuten sollen zwischen dem Notruf und dem Eintreffen der Einsatzkräfte vergangen sein. Laut dem norwegischen Boulevardportal Se og Hør waren die Personenschützer der Königsfamilie innerhalb von eineinhalb Minuten vor Ort.
Es klingt alles sehr komisch. Wie konnte der Eindringling in das gut gesicherte Anwesen von König Haakon VIII. (53) und seiner Gattin gelangen, die währenddessen im Haupthaus waren? Was wollte der Mann? Ging es um einen Einbruch oder um Marius? Dies ist nun Teil der Ermittlungen.
Komische Kommunikation
Doch weshalb verkündet der Palast am Samstagmorgen, dass sich Haakon mit seiner Tochter, Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22), auf einer privaten Auslandreise befindet, und verschweigt den Polizeieinsatz bei Marius Borg Høiby auf Gut Skaugum?
Den tätlichen Angriff bestätigt Marius Borg Høibys Verteidiger Alexander Greaker gegenüber der norwegischen Zeitung. «Es ist offensichtlich sehr ernst und äusserst unangenehm, im eigenen Zuhause Besuch zu bekommen. Es ist ein Ort, an dem man sich sicher fühlen sollte», erklärt er. Marius sei dankbar gewesen, dass die Polizei so schnell eingetroffen sei und ihm geholfen habe.