Heute schauen alle auf die Töchter der Geächteten
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Eugenie und Beatrice:Heute schauen alle auf die Töchter der Geächteten

Kampf um Vergebung
Fergie bittet Charles III. um Entschuldigung

Sarah «Fergie» Ferguson sucht die Versöhnung mit König Charles und Königin Camilla. Emotionale Briefe sollen Nähe schaffen – doch ist das echte Reue oder geschickte Taktik?
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All die Lügen bezüglich ihrer Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben Fergie zur Persona non grata gemacht.
Foto: imago/Hindustan Times

Darum gehts

  • Sarah Ferguson bittet König Charles III. und Camilla um Versöhnung
  • Ihr Name gilt in der Kinderbuchbranche aktuell als schwierig
  • Prinz Andrew zieht bis Ostern 2026 in kleineres Haus auf Sandringham
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Wie echt sind diese Worte? Das fragen sich derzeit viele bei Sarah «Fergie» Ferguson (66). Wie nun ein Insider gegenüber «Daily Express» auspackt, hat die gefallene Herzogin die emotionalen Feiertage für gefühlvolle Worte genutzt. So soll sie ihrem Schwager, König Charles III. (77) und Königin Camilla (78) eine Weihnachtskarte geschrieben und dabei den grossen Geigenbogen benutzt haben: Herausgekommen sind Worte voller Bedauern, Selbstkritik und dem Wunsch nach Versöhnung.

Zu öffentlichen Anlässen wird sie nicht mehr eingeladen, den Titel Herzogin darf sie nicht mehr verwenden, Patronate hat sie verloren und zum wichtigen Weihnachtsgottesdienst ist sie von der britischen Königsfamilie ebenfalls nicht eingeladen worden. Zu schwer lasten die Lügen, bezüglich ihrer Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) auf ihren Schultern. Zu viele Fragen sind offen, was sie über den Sexhandel mit sehr jungen Frauen wusste. Den Zeitpunkt für ihre entschuldigenden Worte hat sie geschickt gewählt.

Echte Reue oder Strategie

Weihnachten gilt im Königshaus als Phase der Reflexion, der Familie, der zweiten Chancen. Genau hier setzte Fergie an. Nach Monaten negativer Schlagzeilen und sozialer Isolation wirkt der Ton ihrer Worte fast schon demütig. Beobachter sprechen von einem «Appell an das Herz statt an die Krone». Doch ist es echte Reue, kluge Selbstinszenierung oder ein strategischer Schachzug? Bei ihr, die schon das private Adressbuch ihres Ex-Mannes, dem allen Ehren enthobenen Ex-Prinzen Andrew (65), verkaufen wollte, ist alles möglich.

Auch beruflich steht sie unter Druck. Sarah Ferguson ist seit Jahrzehnten Kinderbuchautorin, ihre Bücher erreichten Millionen. Doch ihr neustes Kinderbuchprojekt soll aktuell nicht weiterverfolgt oder zumindest nicht wie geplant verlegt werden. Offizielle Bestätigungen fehlen, aber in der Branche gilt ihr Name derzeit als schwierig. Gerade im Kindersegment zählt Glaubwürdigkeit – und die hat sie mit Anlauf an die Wand gefahren.

Was ihr momentan bleibt, ist die Hoffnung, dass Vergebung stärker wiegt als Vergangenheit. Ihr Ex-Mann bleibt der Schatten, der über jedem ihrer Schritte liegt. Seit er alle royalen Titel verloren hat und offiziell nur noch als Andrew Mountbatten-Windsor gilt, ist er für den Palast ein abgeschlossenes Kapitel. Bis Ostern soll er die Royal Lodge verlassen und in ein deutlich bescheideneres Haus auf dem Sandringham-Gut ziehen. Fergie endet ihre Worte an das britische Königspaar mit den Worten: «Ich hoffe, wir sehen uns wieder.» Offiziell hat sich der König dazu bis anhin nicht geäussert.

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