Darum gehts
- Altkönig Juan Carlos (88) dementiert aus Abu Dhabi Gerüchte über Krankheiten
- Ärzte empfehlen ihm Ruhe, doch er plant eine Rückkehr nach Spanien
- 2026 will er wieder segeln und nach Sanxenxo reisen
Aus der Ferne wehen Gerüchte von Abu Dhabi nach Europa, dass der Gesundheitszustand von Altkönig Juan Carlos (88) Anlass zur Sorge gebe. Das schreckt offenbar sein Umfeld auf. Die Familie und enge Freunde erkundigen sich öfter telefonisch nach seinem Wohlergehen. Diese Veränderung hat der ehemalige spanische König auch bemerkt – und sieht sich gezwungen, Entwarnung zu geben.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!
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Im Telefongespräch mit der spanischen Zeitschrift «¡Hola!» nimmt er die Spekulationen mit Humor, dementiert aber klar, dass er krank ist. «Hört auf, mich umzubringen. Mir geht es sehr gut, ich achte auf mich und treibe jeden Tag Sport», betont er. Das bestätigt auch Laurence Debray (50), die seine Biographie «Reconciliación» (zu Deutsch «Versöhnung») geschrieben hat. Sie besuchte ihn letzten Monat in seinem völlig vereinsamten Exil. «Er hat gute Laune, das ist das Wichtigste», sagt sie über seinen Zustand. Er werde zwar älter, aber sei immer noch aktiv.
Doch der Schein trügt ein wenig. Es sind ausgerechnet seine Mediziner, die dem leidenschaftlichen Segler nun die Grenzen aufzeigen. «Seine Ärzte empfehlen ihm, sich mehr auszuruhen, aber das fällt ihm schwer, es liegt nicht in seiner Natur», erklärt seine Biographin. Besonders schmerzlich: Lange Reisen sind vorerst tabu. Seit Anfang des Jahres sitzt er in seiner Wahlheimat Abu Dhabi fest. Die Erschöpfung nach seinem letzten Kurzbesuch in Madrid im November – ein siebenstündiger Flug für nur wenige Stunden im Palast – war offenbar zu gross.
Traurig über Absage
Deshalb verpasste er im Januar mit grossem Bedauern die Beerdigung von Prinzessin Irene (†83) im griechischen Athen. Dass er sich nicht von seiner Schwägerin verabschieden konnte und Altkönigin Sofía (87) in dieser schweren Zeit nicht beistehen konnte, mache ihn sehr traurig.
Seine Reisebeschränkung bedrückt ihn gleich doppelt. Die Beerdigung von Irene wäre eine Chance gewesen, seine Familie wiederzusehen. Während er zu seinen Töchtern Elena (62) und Cristina (60) zwar ein enges Verhältnis pflegt, ist die Beziehung zu seinem Sohn, König Felipe VI. (58), und dessen Familie zerrüttet. Die harsche Kritik an Königin Letizia (53) in seiner Biographie hat diese Kluft zuletzt vergrössert. Während sein Sohn zur Ehefrau hält, fühlt sich der emeritierte Monarch im Stich gelassen. Auch dass er seine Enkelinnen kaum sieht, schmerzt den Grossvater ungemein. Als einstiges Oberhaupt der Familie abgeschottet in Abu Dhabi zu sein, ist herausfordernd für Juan Carlos.
Doch er gibt nicht klein bei. Trotz ärztlichen Warnungen arbeitet er bereits an seiner Rückkehr nach Spanien. «Er findet es sehr schwer, zur Ruhe zu kommen, und hat ständig neue Projekte in Arbeit. 2026 plant er, weiterhin zu segeln und nach Sanxenxo zurückzukehren», verrät seine Biographin. Distanz hin oder her, Altkönig Juan Carlos weigert sich, im goldenen Käfig der Wüste einen Gang zurückzuschalten.