Darum gehts
- Prinzessin Dianas legendäres «Rachekleid» wird bei Sotheby's versteigert
- Experten schätzen den Wert des Kleids auf bis zu 300'000 US-Dollar
- Vor der Auktion: Ausstellungen in London, Hongkong und Genf geplant
Als König Charles III. (77), damals noch Prinz, am 29. Juni 1994 seine Untreue öffentlich einräumte, liess sich Prinzessin Diana (1961–1997) nicht in die Opferrolle stecken. Stattdessen reagierte sie noch am selben Abend mit einer klaren, selbstbewussten Botschaft. Ihr Auftritt im legendären «Rachekleid» ist bis heute unvergessen.
Mit dem «kleinen Schwarzen», in dem die damals 32-Jährige zu einer Gala aufkreuzte, schrieb die Prinzessin Modegeschichte. Fast 30 Jahre lang wurde das Kult-Kleid nach ihrem Tod fernab der Öffentlichkeit verwahrt. Jetzt wird es von einem New Yorker Auktionshaus versteigert – wohl für ein kleines Vermögen.
Ein unvergesslicher Auftritt
Mit dem schulterfreien, figurbetonten Designerstück brach Prinzessin Diana in den frühen 90er-Jahren bewusst mit den Konventionen des britischen Königshauses. Als sie in dem Cocktailkleid bei einer Gala der Londoner Serpentine Gallery erschien, war sie ganz die Modeikone – nicht die betrogene Frau. Der ikonische Auftritt war ein Racheakt gegen ihren damaligen Ehemann, der eine Affäre mit Camilla Parker Bowles (79) hatte – der heutigen Königin.
Kurz vor ihrem tragischen Tod 1997 liess die Prinzessin das «Rachekleid» für den guten Zweck versteigern. Seitdem befand sich das Kult-Kleid der Designerin Christina Stambolian fast 30 Jahre lang im Privatbesitz der Familie, die das begehrte Stück ergattern konnte. Das soll sich nun ändern.
Wie viel sind Diana-Fans bereit, zu zahlen?
Am 9. Dezember soll es im Auktionshaus Sotheby’s in New York versteigert werden. Experten schätzen den Auktionswert des Kleids auf bis zu 300'000 US-Dollar. In der Branche wird jedoch vermutet, dass leidenschaftliche Diana-Fans auch bereit sein könnten, sehr viel mehr für das legendäre Kleid hinzulegen. Denn: «Der Look sollte zu einem der prägendsten Modestatements des 20. Jahrhunderts werden», wie auch Sotheby's auf seiner Website schreibt.
Bevor das «Rachekleid» im Dezember unter den Hammer kommt, soll es unter anderem noch in London, Hongkong und Genf ausgestellt werden. So können auch weniger betuchte Fans das legendäre Teil einmal in echt bewundern.