Darum gehts
- König Charles III. legt in Manchester als DJ auf
- Aviva Studios bieten kostenlose Kurse für Jugendliche an
- Factory International organisiert das Manchester International Festival
Wenn man an einen DJ denkt, haben wohl die meisten das Bild einer jungen, leger gekleideten Person, mit Kopfhörern lässig über ein Ohr geklemmt, vor Augen. Ein Typ im Anzug passt da eher weniger hinein – und erst recht kein König! Auf einem neuen Schnappschuss sieht man jedoch genau das: König Charles III. (77), der einen grauen Anzug trägt und vorsichtig an den zahlreichen Schiebern und Knöpfen eines Mischpults hantiert.
Dabei lässt sich der König von dem jungen Mann neben ihm jedoch nicht sein neues Hobby erklären, sondern er ist in offizieller Mission unterwegs. Dafür ist er nach Manchester gereist, um sich über das dortige Kulturangebot und die Arbeit in kreativen Jobs unterrichten zu lassen. Er besuchte am 16. März die dortigen Aviva Studios, das Zuhause von Factory International – und bewies sich dabei als DJ.
Das Magazin «Hello!» teilt ein Video, das Charles hinter dem DJ-Pult zeigt. Der dortige Discjockey Christian St Louis leistete dem gekrönten Haupt Hilfe und berichtete zudem, wie ihm die Arbeit mit dem Programm dabei geholfen hat, seine eigene Musikkarriere voranzutreiben.
Kostenlose Kurse für Jugendliche
Die Aviva Studios sind ein Raum, in dem Menschen mit Kultur in Berührung kommen sollen. Hier gibt es nicht nur allerhand Veranstaltungen, sondern beispielsweise auch Workshops und Lernprogramme. Factory International versteht sich als ein kreatives Unternehmen, das etwa das Manchester International Festival organisiert. Jugendliche und jüngere Erwachsene können kostenlos Kurse besuchen, in denen sie allerhand Fähigkeiten erlernen – darunter etwa, wie man ein Event auf die Beine stellt.
Als Wohltätigkeitsorganisation möchte man zudem Künstlerinnen und Künstler auf unterschiedlichste Weise unterstützen. Dazu besteht unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem King's Trust. Vor Ort traf Charles sich laut britischer Berichte nicht nur mit Vertretern von Factory International und dem King's Trust, sondern auch mit jungen Menschen, die von ihren Erfahrungen berichteten.