Darum gehts
- Andrew Mountbatten-Windsor verliert Mietvertrag für East Lodge in Windsor
- Er zahlte 13'000 Pfund jährlich, deutlich unter Marktpreis für die Lage
- Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs laufen seit Festnahme am 19. Februar 2026
Andrew Mountbatten-Windsor (66) muss eine weitere Immobilie auf dem Gelände von Schloss Windsor aufgeben. Wie die BBC berichtet, wurde der in Ungnade gefallene Ex-Prinz aufgefordert, den Mietvertrag für das Anwesen East Lodge vorzeitig zu beenden. Andrew hatte das denkmalgeschützte Reetdachhaus seit 1998 vom Crown Estate gemietet, um dort Personal unterzubringen. Die East Lodge, die sich in begehrter Lage zwischen Windsor und Ascot befindet, ist ein weiteres Puzzlestück in Andrews Immobilien-Kosmos.
Die Entscheidung folgt offenbar auf eine Untersuchung der Finanzen von Andrew Mountbatten-Windsor. Bemerkenswert: Berichten zufolge zahlte er für das Haus eine jährliche Miete von nur 13'000 Pfund (umgerechnet circa 13'560 Schweizer Franken). Diese Summe liegt deutlich unter den marktüblichen Preisen für die exklusive Lage in Windsor liegt. Eigentlich wäre Andrews Mietvertrag noch bis Juli 2027 gelaufen. Doch nach einer offiziellen Anfrage zur Informationsfreiheit leitete das Crown Estate nun den rechtlichen Prozess zur vorzeitigen Kündigung ein.
Weitreichende Konsequenzen für Ex-Prinz Andrew
Der neue Immobilienverlust ist nur eine von vielen Konsequenzen für Andrews Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1952–2019). Anfang Februar musste er sein langjähriges Zuhause, das prunkvolle Anwesen Royal Lodge, verlassen und vorübergehend auf das Anwesen Wood Farm in Sandringham ziehen.
Am 19. Februar, seinem 66. Geburtstag, wurde er dort festgenommen. Ihm wird Fehlverhalten im öffentlichen Amt vorgeworfen. Er steht im Verdacht, vertrauliche Informationen mit Epstein geteilt zu haben. Die Behörden untersuchen derzeit den Verdacht. Nach elf Stunden wurde Andrew wieder aus der Haft entlassen, doch die Ermittlungen dauern an.
König Charles III. (77) hatte seinem Bruder bereits zuvor die königlichen Titel entzogen, weshalb dieser nun offiziell unter dem bürgerlichen Namen Andrew Mountbatten-Windsor geführt wird. Der Druck auf das ehemalige Mitglied der Königsfamilie wächst damit sowohl finanziell als auch juristisch weiter an.