Darum gehts
- Conan O'Brien moderierte Oscars 2026 im Dolby Theatre in Hollywood
- Spott über Trump und die Umbenennung des «Trump Kennedy Center»
- Timothée Chalamet wegen Aussage zu Oper und Ballett kritisiert
Wirbel um Conan O'Brien (62) und seine Moderation der 98. Oscars. Während der dreistündigen Gala, die live im TV übertragen wurde, sorgte der Comedian und Moderator gleich zu Beginn für einige spitze Pointen. Zuerst scherzte er über künstliche Intelligenz und sagte, er könnte womöglich der letzte menschliche Gastgeber der Oscars sein.
Dabei nahm er auch die politische Lage aufs Korn und verteilte Seitenhiebe in Richtung von Donald Trump (79). So sagte der Moderator: «Wir melden uns live aus dem Hat-einen-kleinen-Penis-Theater. Mal sehen, ob er da seinen Namen davor setzt.» Mit dem Spruch spielte er auf die umstrittene Umbenennung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington D.C. an, das seit Dezember 2025 den Namen «Trump Kennedy Center» trägt. Die Oscar-Verleihung selbst fand im Dolby Theatre in Hollywood statt.
Die Umbenennung des berühmten Kulturzentrums hatte in den USA für hitzige Diskussionen gesorgt. Trump, der das Kennedy Center bereits Anfang 2025 unter seine Kontrolle gebracht hatte, rechtfertigte den Schritt mit der Behauptung, das Haus sei zu «woke» und verbreite «anti-amerikanische Propaganda». Kritiker sehen darin jedoch eine bewusste Eskalation seines Kulturkampfes, bei dem konservative Werte gegen liberale und progressive Strömungen positioniert werden.
O'Brien verspottet Chalamet
Auch Schauspieler Timothée Chalamet (30) bekam sein Fett weg. O’Brien witzelte über die angeblich besonders strengen Sicherheitsvorkehrungen bei der Gala. Ihm sei gesagt worden, es gebe Sorgen vor Angriffen «aus der Opern- und aus der Ballettwelt». Hintergrund ist eine kürzliche Aussage Chalamets, dass sich heute kaum noch jemand für Oper oder Ballett interessiere.