«Y.M.C.A» und «Go West»
Village-People-Sänger Victor Willis stirbt mit 75 Jahren

Victor Willis, Leadsänger der Village People, ist am Montag, 30. Juni 2026, nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren verstorben. Die Welt verliert die Stimme hinter Hits wie «Y.M.C.A.» und «Go West».
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Victor Willis ist tot.
Foto: Redferns

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Victor Willis starb am 30. Juni 2026 mit 75 Jahren
  • Hits wie «Y.M.C.A.» prägten die Disco-Ära weltweit
  • Willis verliess 1979 die Band, kehrte aber 2017 zurück
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Saskia SchärRedaktorin People

Victor Willis, die ikonische Stimme der Village People, ist tot. Der 75-jährige Sänger starb am Montag, 30. Juni 2026, nach kurzer, schwerer Krankheit. Die Band bestätigt die traurige Nachricht am Mittwoch auf ihren offiziellen Social-Media-Kanälen: «Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Victor Willis, dem Leadsänger der Village People, bekannt.» Die Band bittet in ihrer Mitteilung um Respekt für die Privatsphäre der Familie in dieser schweren Zeit.

Mit den Village People prägte er die Disco-Ära und wurde Teil einer Band, die bis heute eng mit der LGBTQ+-Kultur verbunden wird. Mit Hits wie «Y.M.C.A.», «Go West» und «In The Navy» prägte er die Disco-Ära und hinterlässt ein grosses musikalisches Erbe.

Sangen für Donald Trump

Obwohl Willis die Band 1979 zeitweise verliess, blieb er ihr Herzstück. 2017 kehrte er zurück und begeisterte die Fans seither wieder bei Festivals und Pride-Events rund um den Globus. Für Kontroversen sorgte zuletzt hingegen die Tatsache, dass Donald Trump bei seinen Veranstaltungen immer wieder Songs der Band verwendete.

Erst äusserte sich auch Victor Willis negativ dazu, sprach sich im Juni 2020 öffentlich gegen das Abspielen von Village-People-Songs bei Trump-Kundgebungen aus. Als ihr Song «Y.M.C.A.» als Folge von Trumps regelmässiger Verwendung einen deutlichen Popularitätsschub erlebte und Millionen von Dollar einspielte, änderte die Band ihre Meinung. Sie trat später gar bei einem offiziellen Anlass des Präsidenten auf. Innerhalb der LGBTG-Community wurde dem mit Ablehnung begegnet.

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