Darum gehts
- Der britische Schauspieler Leo Suter (32) gilt als möglicher James-Bond-Nachfolger
- Suter teilt laut Buchmachern den fünften Platz mit Aaron Taylor-Johnson
- Regisseur Denis Villeneuve (58) inszeniert den nächsten Bond-Film, Drehbuch von Steven Knight
James Bond gehört zu den begehrtesten Rollen in Hollywood. Die Liste möglicher Kandidaten für den neuen Bond-Film wächst weiter: Nun wird auch der britische Schauspieler Leo Suter (32) als potenzieller Nachfolger von Daniel Craig (58) gehandelt.
Wie die «Daily Mail» berichtet, soll sich der 32-Jährige im Kreis der Favoriten befinden. Suter ist vor allem durch seine Arbeit im Fernsehen bekannt. Er spielte unter anderem in der Krimiserie «Lynley» sowie in der Netflix-Produktion «Vikings: Valhalla» mit. Gerade letztere Serie verlangt mit ihren aufwendigen Kampfchoreografien und Stunts körperlichen Einsatz – Fähigkeiten, die auch für die Rolle des berühmten Geheimagenten entscheidend sind.
Bereits zu Jahresbeginn äusserte sich Suter zu den Spekulationen: «Ich denke, das könnte durchaus im Bereich des Möglichen liegen, ja, und ich würde nicht Nein sagen», sagte er im Januar im Gespräch mit der «Times» und ergänzte mit einem Augenzwinkern: «Bleiben Sie dran.»
Gesucht ist jemand «mit Sexappeal»
Bei den Filmfestspielen in Cannes (F) hat sich Casting-Direktorin Nina Gold (59) zum Auswahlverfahren für den nächsten James-Bond-Darsteller geäussert. Dabei machte sie gegenüber dem Branchenblatt «Deadline» deutlich, dass es sich um eine langfristige Entscheidung handeln müsse – gesucht werde jemand, der über mehrere Filme hinweg «Sexappeal versprühen» könne.
Auch bei den Buchmachern gilt Leo Suter inzwischen als aussichtsreicher Kandidat. Nach Angaben von Oddspedia liegt der derzeit gemeinsam mit Aaron Taylor-Johnson (35) auf einem geteilten fünften Platz und zählt damit zu den Favoriten mit guten Chancen.
Das sind die Favoriten auf die Rolle
Als derzeitiger Favorit auf die Rolle des berühmten Geheimagenten gilt Callum Turner (36), der auch bei den Buchmachern vorne liegt. Auf der diesjährigen Berlinale reagierte der Schauspieler jedoch ausweichend, als er auf mögliche Bond-Pläne angesprochen wurde. «Für diese Frage ist es noch viel zu früh», sagte Turner und wirkte dabei sichtlich nervös. «Ich werde mich dazu nicht äussern, danke.»
Ebenfalls hoch im Kurs stehen Harris Dickinson (29) und Jacob Elordi (28), die laut Wettanbietern ebenfalls zu den aussichtsreichsten Kandidaten zählen. Dickinson zeigte sich grundsätzlich offen für die Rolle: «Ich meine, man wäre ein Idiot, wenn man diese Rolle nicht spielen würde. Ich liebe es, die Entwicklung von James Bond zu beobachten und zu sehen, wie er sich im Laufe der Jahre verändert.» Elordi hingegen hat sich bislang nicht öffentlich zu den Spekulationen geäussert. Auch Jack O'Connell (35) wird seit Jahren mit der Rolle in Verbindung gebracht.
Drehbuchautor spricht mit Geheimagenten
Klar ist mittlerweile, wer den nächsten Bond-Film inszenieren wird: Der oscarnominierte Regisseur Denis Villeneuve (58) übernimmt die Regie. Das Drehbuch stammt von Steven Knight (66). Knight gab in einem Interview Einblicke in seine Recherchearbeit und erklärte, dass er sich eng mit Geheimagenten beschäftige.
«Ich spreche mit ihnen darüber, was sie jeden Tag tun. Es ist alles echt. Der Autor der Bond-Romane hat dieses Leben gelebt. Er kannte Leute, die so etwas taten, die da rausgingen und Menschen töteten. Ian Fleming war ein so grossartiger Schriftsteller.»