Darum gehts
- Britt Ekland, 83, einstiger Hollywood-Star, lebt heute zwischen Los Angeles und Schweden
- 1994 missglückte Lippenaufspritzung: Ekland nennt es den «grössten Fehler ihres Lebens»
- Berühmte Rollen: Bond-Girl 1974, Kultfilm «The Wicker Man» 1973
Schmollmund, volles blondes Haar, schwarzer Lidstrich: Kaum eine Frau war in den Sechziger- und Siebzigerjahren so fotogen wie Britt Ekland (83). In ihren frühen Zwanzigern fiel sie dem Darsteller von Inspektor Clouseau, Peter Sellers, auf. Er war 17 Jahre älter, zweifacher Vater, geschieden – und ein Weltstar. Sie wurden ein Paar und heirateten eiligst. Eine Liebe im TGV-Tempo. Kurz darauf war Britt Ekland schwanger. Doch nach der Geburt einer Tochter war die Kurz-Ehe vorbei.
Zwei Filme zementierten ihren Ruhm und könnten gegensätzlicher nicht sein: Im James-Bond-Drama «Der Mann mit dem goldenen Colt» (1974) spielte Britt Ekland die tollpatschige, aber hinreissende Mary Goodnight an der Seite von Roger Moore. Ein Jahr zuvor spielte sie im Horror-Filmklassiker «The Wicker Man» (1973) mit.
Kurz vor dem «Bond»-Dreh wurde sie Mami
«Ich war nur ein kleines schwedisches Mädchen von 20 Jahren», erinnert sie sich. «Und plötzlich fühlte es sich an, als wäre ich über Nacht Prinzessin Diana geworden.» Kurz vor den Dreharbeiten zum James-Bond-Film bekam sie vom Produzenten Lou Adler ein Kind. Danach ging sie eine Affäre mit dem Rockmusiker Rod Stewart ein, später auch mit dem Schauspieler Helmut Berger. Dem 18 Jahre jüngeren Schlagzeuger Slim Jim Phantom der Rockabilly-Band Stray Cats gab sie dann noch mal ein Ja-Wort. Die Ehe hielt acht Jahre.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!
Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!
Heute ist Britt stolze Dreifach-Mutter und Mehrfach-Grossmutter, die ihre Zeit zwischen Los Angeles und ihrer schwedischen Heimat verbringt. Ihre grösste Sorge galt lange der Gesundheit; sie fürchtete, wie ihre Mutter an Alzheimer zu erkranken. Doch Britt Ekland ist geistig wie auch körperlich «topfit», wie sie selbst sagt. Und noch immer sehr um ihre Schönheit besorgt: «Ich bin eitel, sehr eitel», gibt sie unumwunden zu.
Probleme nach Lippenaufspritzung
Eine Lippenaufspritzung ging 1994 in die Hose: «Sie hat mein Gesicht für viele Jahre ruiniert. Das war der grösste Fehler meines Lebens.» Filme dreht Britt Ekland längst keine mehr. Vor Jahren war sie in der englischen Ausgabe des «Dschungelcamps» zu sehen. Heute sieht man sie in exklusiven TV-Talks, wo sie mit ihrem trockenen Humor über das alte Hollywood spottet.