Detlef D! Soost plant einen Überfall
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In Schönebergers Podcast:Detlef D! Soost plant einen Überfall

Wegen Steuerschulden
Detlef D! Soost musste ins Gefängnis

Er ist einer der erfolgreichsten Choreografen Deutschlands, Motivations-Coach und seit 25 Jahren fest im TV-Geschäft verankert. Doch im Podcast «Mit den Waffeln einer Frau» von Barbara Schöneberger packte Detlef D! Soost über ein düsteres Kapitel in seinem Leben aus.
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Wegen seiner Schulden beim Staat hätte Detlef D! Soost voraussichtlich für 33 Tage ins Gefängnis müssen. Das Bild zeigt ihn 2024 in der RTL-Tanzshow «Let's Dance».
Foto: IMAGO/Panama Pictures

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Detlef D! Soost (56) gesteht im Podcast seine finanzielle und persönliche Krise
  • Wegen 1278 Franken Steuerschulden musste er einen Tag ins Gefängnis
  • Insgesamt 62'000 D-Mark Schulden durch Tanz-Jobs konsequent abgebaut
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Jaray FofanaRedaktorin People

In der neuen Podcastfolge von Barbara Schönebergers (52) «Mit den Waffeln einer Frau» spricht der deutsche Tänzer und Choreograf Detlef D! Soost (56) überraschend offen über seine Vergangenheit. Bevor der TV-Star berühmt wurde, lief nämlich nicht alles rund.

Nach dem Fall der Berliner Mauer verschuldete sich der Künstler komplett: Nicht gezahlte Mieten, unüberlegte Ratenkäufe – insgesamt seien damals 65'000 D-Mark zusammengekommen, umgerechnet mehr als 31'000 Schweizer Franken. Es wurde schliesslich so brenzlig, dass er wegen Steuerschulden ins Gefängnis musste.

«Dann werden der Berg und die Last immer grösser. Und irgendwann darfst du dich wirklich dazu entscheiden, einfach vorwärtszugehen. Und das habe ich dann gemacht, nachdem ich wegen meiner Schulden einen Tag im Gefängnis war», erzählt Soost im Podcast. Schöneberger nimmts mit Humor: «Also ein Tag Gefängnis, das finde ich, könnte man ja jedem mal verordnen, oder?»

33 Tage Gefängnis

Eigentlich hätte Soost deutlich länger absitzen müssen: «Für 2700 DM Schulden, die ich beim Staat hatte, wären 33 Tage vorgesehen gewesen.» Der Rest der Schulden habe sich auf andere Gläubiger verteilt. «Und zum Glück hat eine gute Freundin, Franka, mich am Ende des Tages ausgelöst», erzählt er weiter. Die Freundin habe spontan bei einer Bank einen Kredit aufgenommen. Am Abend um 19 Uhr habe sie Soost wieder rausgeholt.

Dieser eine Tag in einer Berliner Haftanstalt sei für Soost ein «Gamechanger» gewesen. Zusammen mit einem Mentor habe er danach jeden Gläubiger persönlich angerufen, Raten verhandelt und die restlichen rund 62'000 DM mit Tanzjobs abgearbeitet.

«Da war ich wirklich arschlochmässig»

Der mühsam erkämpfte Neubeginn wurde schliesslich zum Fundament seiner TV-Karriere – und zeigte seine Tücken Jahre später erneut. Der plötzliche Erfolg bei «Popstars in Las Vegas» brachte nämlich neue Probleme mit sich. In der ProSieben-Castingshow reiste die Jury nach Las Vegas (Nevada), um Nachwuchstalente mit Gesangs- und Tanztrainings auf ihren grossen Auftritt vorzubereiten. Soost sass damals am Jurypult.

Doch aus Angst, neben Promis wie Sido in die zweite Reihe zu rücken, habe er seine Komplexe mit Überheblichkeit überspielt. «Ich war immer wieder ein bisschen genervt davon, dass jedes Jahr irgendjemand Neues noch mal wiederkam. Und ich dachte: Jetzt bin ich hier mal an erster Stelle!», erinnert er sich.

«Ich nenne das heute die Arroganz der Unsicherheit. Da war ich wirklich arschlochmässig.» Erst deutliche Ansagen seiner Managerin Petra Maus und von TV-Chef Daniel Rosemann (46) – «Wenn du so bist, die nächste Staffel ist weg!» – holten ihn zurück auf den Boden der Tatsachen. «Und dann durfte ich relativ schnell von meinem hohen Ross runter», sagt Soost.

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