Darum gehts
- Brad Pitt sprach über Suizidgedanken und Alkoholprobleme im «Esquire»-Interview
- Er war sieben Jahre nüchtern, wurde 2026 wieder rückfällig
- 2016 endete seine Ehe nach einem mutmasslichen Vorfall im Privatjet
Brad Pitt hat im Interview mit dem US-Magazin «Esquire» offen über eine schwierige Phase seines Lebens gesprochen, als er auch Suizidgedanken hatte. «Ich war nie suizidal, ausser in einer kleinen Phase», sagt der Schauspieler. Gehandelt habe er nicht, betont er. Stattdessen habe bei ihm schnell etwas anderes eingesetzt: «Aber ich glaube auch, dass wir unglaubliche Überlebensinstinkte haben. Und bei mir hat der sofort eingesetzt.»
Pitt räumt ein: «Dieser Scheiss ist nicht einfach. Dabei sprichst du hier mit einem Typen, der im Lotto gewonnen hat.» Auf die Frage des «Esquire»-Redaktionsleiter Ryan D'Agostino, ob sich sein damaliger Schmerz auf seine Kinder bezogen habe, will der Hollywoodstar nicht näher eingehen. «Familienangelegenheiten. Dabei können wir es belassen», antwortet er knapp.
Zurückhaltender Alkoholkonsum
Im Interview kommt der Hollywoodstar auch auf seinem heutigen Umgang mit Alkohol zu sprechen. «Ich war sieben Jahre lang nüchtern. Und dann bin ich wieder rückfällig geworden», sagt Pitt. Und fügt hinzu: «Auf zurückhaltendere Art. Ich war ein paar Mal zu selbstsicher und dachte: Nein, das ist nicht gut für mich. Nicht in grossen Mengen.» Ein paar Gläser Wein könne er trinken, so Pitt, aber: «Ich muss professionell damit umgehen.»
Wie «Page Six» berichtet, habe Pitt an der Hochzeit von Taylor Swift (36) und Travis Kelce (36) Anfangs Juli Alkohol getrunken – ganz zum Erstaunen der anderen Gäste, da seine Abstinenz bekannt war.
Seinen Alkoholkonsum hatte Pitt nach einem mutmasslichen Vorfall an Bord eines Privatjets im Jahr 2016 eingestellt. Der Streit gilt als einer der Auslöser für das Ende seiner Ehe mit Angelina Jolie (51). Jolie warf Pitt in Gerichtsdokumenten vor, sie und eines der sechs gemeinsamen Kinder körperlich angegriffen zu haben. Zu seinen ältesten Kindern soll Pitt Berichten zufolge inzwischen keinen Kontakt mehr haben.
«Es war eine schwierige Zeit»
2019 machte Pitt in der «New York Times» öffentlich, dass er nüchtern lebe und ein sogenanntes Zwölf-Schritte-Programm besuche. «Ich hatte es so weit getrieben, wie ich es treiben konnte, also habe ich mir mein Trinkprivileg entzogen», sagte er damals.
Später erzählte er im Podcast «Armchair Expert» von Dax Shepard von seinem ersten Treffen bei den Anonymen Alkoholikern. «Ich habe alles ausprobiert, wirklich alles, was mir irgendjemand vorgeschlagen hat. Es war eine schwierige Zeit. Ich brauchte einen Neustart», erinnerte sich Pitt. Die Offenheit der anderen Teilnehmer habe ihn ermutigt. «Und dann habe ich es wirklich lieben gelernt.»
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in Krisen und für ihr Umfeld da:
- Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: Telefon 143 www.143.ch
- Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147 www.147.ch
- Weitere Adressen und Informationen: www.reden-kann-retten.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
- Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
- Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: www.nebelmeer.net
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in Krisen und für ihr Umfeld da:
- Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: Telefon 143 www.143.ch
- Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147 www.147.ch
- Weitere Adressen und Informationen: www.reden-kann-retten.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
- Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
- Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: www.nebelmeer.net