Darum gehts
- Veronica Ferres (61) und Carsten Maschmeyer (67) geben Trennung bekannt
- Nach 12 Jahren Ehe, Liebe wurde zur Freundschaft, Distanz als Grund
- 2014 Traumhochzeit, 2020 Hautkrebserkrankung Maschmeyer, gemeinsame Patchwork-Familie
Mit dieser Nachricht hat am Dienstag wohl niemand gerechnet: Das Promi-Ehepaar Veronica Ferres (61) und Carsten Maschmeyer (67) hat seine Trennung bekanntgegeben. Das Liebes-Aus überrascht nicht nur Fans, auuch Bekannte und prominente Kollegen wussten von nichts. Noch im Juni schwärmte Maschmayer in einem Interview von seiner Frau.
Das Aus nach mehr als 15 gemeinsamen Jahren kam für die Öffentlichkeit also vollkommen überraschend. Das Paar galt nach zahlreichen Schicksalsschlägen und persönlichen Höhen und Tiefen bis zuletzt als unerschütterliche Einheit.
Über 15 Jahre Seite an Seite
Die Liebesgeschichte der Schauspielerin und des Finanzinvestors begann im Jahr 2009. 2011 folgte die Verlobung, ehe sich die beiden im September 2014 bei einer Traumhochzeit in Südfrankreich das Ja-Wort gaben. Über die Jahre inszenierten sie sich nicht nur auf den roten Teppichen als harmonisches Paar, sondern betonten stets, wie gut sie sich gegenseitig ergänzten.
Ferres beschrieb ihre Beziehung oft als «Yin und Yang» – sie als die gefühlsbetonte Kreative, er als der zahlenorientierte Analytiker. Sie berichtete von sogenannten «Wartungsgesprächen», die das Paar regelmässig führte, um gemeinsam an ihrer Beziehung zu arbeiten.
Beide brachten Kinder aus früheren Beziehungen mit in die Patchwork-Familie, die über die Jahre eng zusammenwuchs.
«Würde es genau so nochmal machen»
Noch im Juni sprach Maschmeyer scheinbar ganz verliebt von seiner Frau. Gegenüber «Bunte» sagte er über ihre Hochzeit, sie sei einer der bisherigen Höhepunkte seines Lebens: «Ich würde es genauso noch mal machen. Gleiche Location, dieselben Blumen, und vor allem die gleiche Frau.»
Auch Ferres wirkte liess sich öffentlich nicht anmerkte, dass es in ihrer Liebe kriselte. 2025 sagte sie noch gegenüber «Bild»: «Ich bin stolz, dass ich seit 17 Jahren in einer tollen Beziehung lebe und drei wundervolle Kinder habe, davon zwei Stiefkinder, die wie meine eigenen sind. Ich liebe alle drei Kinder über alles.»
Die gemeinsame Familie bedeutet der 61-Jährigen bis heute sehr viel. Auf Instagram postete Ferres vor kurzem ein Bild mit Maschmeyers Sohn Maurice (33). Sie schreibt, dass sie sich ein Leben ohne «Momo» nicht mehr vorstellen könnte. «Ich bewundere dich zutiefst für den Mut und die Klarheit, mit der du deinen Weg gehst.»
«Mein einziger Anker»
Dass die Trennung so unerwartet kommt, liegt auch an den extremen Herausforderungen, die das Paar in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten gemeinsam meisterte. Ihre Beziehung wurde mehrfach auf eine harte Probe gestellt: So standen sie 2011 einen Erpressungsversuch gegen Maschmeyer durch, bei welchem dem Investor körperliche Gewalt angedroht wurde.
Ausserdem überstand Maschmeyer 2020 eine Hautkrebserkrankung. Wenig später machte er eine schwere Medikamentensucht öffentlich, die die Familie belastete.
Maschmeyer bezeichnete seine Frau in Interviews öffentlich als seinen «einzigen Anker», ohne den er diese dunklen Phasen nicht überstanden hätte.
Was offiziell bekannt ist
Das Ehe-Aus dürfte für viele aus dem Nichts kommen. Noch im Mai gratulierte Ferres ihrem Mann mit den rührenden Worten: «Mit dir fühlt sich jeder Tag besonders an, lieber Carsten. Danke für all die schönen Erinnerungen, die wir teilen.» Heute könnte dieser Satz aber auch als erster Hinweis auf die Trennung gelesen werden.
Am Dienstag wurde diese über ihren Anwalt bekanntgegeben. Ihre wege hätten sich bereits vor längerer Zeit getrennt, allerdings im Guten und in voller Freundschaft.
Als Hauptgrund nennen die beiden die berufsbedingte Distanz. Durch ihre extrem ausgefüllten Terminkalender – Ferres als gefragte Schauspielerin und Produzentin, Maschmeyer als international tätiger Investor und TV-Gesicht – verbrachten beide sehr viel Zeit getrennt und fern der Heimat.
«Mit der Zeit ist aus unserer Liebe eine tiefe, vertrauensvolle Freundschaft entstanden», heisst es in dem Statement. «Wir blicken mit grosser Dankbarkeit auf unseren gemeinsamen Weg zurück.»