Darum gehts
- Günther Jauch kauft Loriots Anwesen am Starnberger See, inklusive Villa
- Kaufpreis unter acht Millionen Euro für exklusive Lage und Geschichte
- Villa diente Loriots Familie 48 Jahre, Modernisierung ohne Umbauten geplant
Immobilien-Coup für Günther Jauch (69): Der beliebte «Wer wird Millionär?»-Moderator hat das Anwesen des deutschen Humoristen Loriot (1923–2011) am Starnberger See erworben, wie «Bild» berichtet.
Der Kauf umfasse nicht nur die historische Villa in Ammerland, sondern auch ein ehemaliges Atelier sowie ein malerisches Seegrundstück. Die Immobilie, die 48 Jahre lang Loriot und seiner Familie als Heim diente, galt in der Region bereits als Wahrzeichen.
Ein Kellner des Gasthauses Zum Altwirt in der Gemeinde Münsing sagt zur «Bild»: «Das Haus von Loriot hat Günther Jauch gekauft. Das weiss hier jeder.» Auch ein Nachbar der Villa bestätigte, dass Jauch, langjähriger Freund der Familie von Bülow, der neue Besitzer sei.
So viel zahlte Jauch
Der Kaufpreis? Den Gerüchten zufolge unter acht Millionen Euro. Für viele ein erstaunlich niedriger Betrag, fast schon ein Spottpreis, angesichts der exklusiven Lage. «Günstig, wenn man es so nimmt», sagt ein Nachbar zur deutschen Zeitung.
Die Verbindung zwischen Jauch und Vicco von Bülow, wie Loriot bürgerlich hiess, war eng. Der Moderator bewunderte Loriot und beschrieb seinen Humor als «unsterblich». Anlässlich Loriots 80. Geburtstag hielt Jauch sogar eine emotionale Rede zu Ehren des «Goethe des deutschen Humors».
Loriot wiederum war bekennender Fan von Jauchs Sendung und lobte dessen «Perfektion» in einem Interview. Nach Loriots Tod 2011 bewohnte seine Ehefrau Rosemarie «Romi» von Bülow (†94) weiterhin die Villa, in der auch die Töchter Bettina (71) und Susanne (†66) aufwuchsen. Nach dem Tod von Romi im Mai 2024 erbten die Kinder das Anwesen.
Nachbarn sind froh
Bettina von Bülow, die mittlerweile in England lebt, entschloss sich nach dem plötzlichen Tod ihrer Schwester 2025 zum Verkauf des Familienbesitzes. Sie sei erleichtert, dass das Haus nun in die Hände eines Mannes übergeht, den ihr Vater einst sehr geschätzt hatte. Unter den Nachbarn sorgt Jauchs Kauf für Zufriedenheit. «Wir sind froh, dass es kein Bauträger ist, der da zwei, drei Grundstücke rausschneidet», wird ein Nachbar zitiert.
Jauch plane keine grossen Umbauten an der Villa, sondern lediglich eine behutsame Modernisierung. Ein Architekt sei bereits beauftragt. Die Villa bleibt damit nicht nur ein Zeugnis deutscher Humorlegende, sondern auch ein Ort, der von einem langjährigen Freund der Familie weitergeführt wird – zur Freude der kleinen Gemeinde am Starnberger See.