Darum gehts
- Ralph Siegel (80) erwacht nach künstlichem Koma in Münchner Klinik
- Reagierte während Koma auf Musik und Stimmen, Familie erleichtert
- Seit Anfang Juli in Behandlung, unterstützt von Ehefrau und Tochter
Ralph Siegel (80) ist nach Tagen im künstlichen Koma wieder wach. Wie seine Ehefrau Laura Siegel (43) gegenüber «Bild» bestätigte, wurde der Musiker erfolgreich aus dem Koma geholt. «Die ganze Familie ist unendlich dankbar und erleichtert, dass er den ersten grossen Schritt geschafft hat», erklärte sie.
Der Komponist, bekannt für Hits wie «Ein bisschen Frieden», wurde Anfang Juli in einer Münchner Klinik nach einer schweren Lungenentzündung ins künstliche Koma versetzt. Nach ersten Symptomen hatte ihn seine Frau von Spanien aus nach Deutschland gebracht. Die Ärzte mussten den geplanten Aufwachprozess zunächst verschieben, um seinem Körper mehr Zeit zur Stabilisierung zu geben, berichtete Laura Siegel.
Nun konnte er erste Gespräche mit seiner Familie führen. Besonders emotional war der Besuch seines Halbbruders Jörg Woltmann (79), der extra aus Berlin anreiste. «Er hat sich riesig gefreut», sagte seine Ehefrau. Auch während des Komas reagierte Siegel auf vertraute Stimmen, Küsse und seine grössten musikalischen Erfolge, die am Krankenbett gespielt wurden.
«Blicken voller Zuversicht auf die kommenden Tage»
Trotz der positiven Entwicklung bleibt der 80-Jährige weiterhin im Spital. «Wir alle können bereits eine leichte Unterhaltung mit ihm führen und blicken voller Zuversicht auf die kommenden Tage», so Laura Siegel. Unterstützt wurde der Musiker während seines gesamten Aufenthalts auf der Intensivstation von seiner Frau und seiner Tochter Alana (30), die ihm rund um die Uhr beistanden.