Wie das Promiportal «TMZ» berichtet, sei Curry am späten Dienstagabend in seinem Haus in Los Angeles verstorben. Die Polizei sei demnach um 23.23 Uhr zu seinem Haus gerufen worden, es solle aber keinen Verdacht auf ein Verbrechen geben.
Currys künstlerische Laufbahn begann Ende der 1960er-Jahre am Theater im Londoner West End. Ein internationaler Durchbruch gelang ihm 1973 in der Rolle des kultischen Transvestiten Dr. Frank-N-Furter in der Uraufführung von Richard O'Brians «The Rocky Horror Show». Er wiederholte diese Rolle 1975 in der Verfilmung «The Rocky Horror Picture Show», was ihm weltweiten Kultstatus einbrachte. In Stephen Kings «Es» von 1990 spielte Curry den dämonischen Clown Pennywise. Weniger gefürchig ging es in «Kevin – Allein in New York» zu und her, wo er Mr. Hector verkörperte.
Currys markante Stimme verhalf ihm zudem zu zahlreichen Jobs als Synchronsprecher, auch veröffentlichte er mehrere Alben.
Gesundheitliche Probleme
2012 erlitt Curry im Alter von 66 Jahren einen schweren Schlaganfall. Seither sass der Schauspieler im Rollstuhl und arbeitete hauptsächlich als Synchronsprecher.
Über das Privatleben von Tim Curry ist nur wenig an die Öffentlichkeit gelangt, da der Schauspieler seinen Alltag stets strikt von seiner Karriere trennte. Über eine Ehe oder Kinder ist nichts bekannt.
Curry wuchs als Sohn einer Schulsekretärin und eines Militärseelsorgers auf; sein Vater verstarb bereits, als Curry zwölf Jahre alt war. Auch seine ältere Schwester Judith – eine Konzertpianistin – sowie seine Mutter verstarben vor ihm. Curry lebte bereits seit Ende der 1980er-Jahre in Los Angeles.