VA Influencerin versteht Konzept von Canapés nicht
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Influencerin verwirrt:«Sehe überall in der Schweiz Toastbrote mit Belag, was ist das?»

«Toastbrot mit Belag»
Deutsche Influencerin flucht über unsere Canapés

Aus den Auslagen der hiesigen Bäckereien sind sie nicht wegzudenken – die Canapés. Eine Hamburger Influencerin hat damit aber ihre liebe Mühe und versteht den Hype so gar nicht.
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Aus den hiesigen Bäckereien sind sie nicht wegzudenken, doch die deutsche Influencerin Milana kann Canapés kaum etwas abgewinnen.
Foto: Instagram/moremilaplease

Darum gehts

  • Canapés sind in Schweizer Bäckereien Standard, doch Influencerin Milana versteht den Hype nicht
  • Sie nennt einige der Häppchen «glibberig»
  • Milana bestellte ein Canapé, ein Fazit steht bisher noch aus
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Sabrina RhynerRedaktorin People

Canapés gehören in Schweizer Bäckereien und Confiserien zum festen Standardangebot. Die Hamburger Influencerin Milana (34), die auf Instagram regelmässig über ihr Leben in der Schweiz berichtet, kann den belegten Häppchen allerdings wenig abgewinnen.

In einem Video zeigt sie sich verständnislos gegenüber den «Toastbroten mit Toppings», die ihr hier überall begegnen. «Ich verstehe den Hype nicht. Einen Toast mit Aufschnitt kann ich mir doch auch selbst machen», schreibt sie in ihrer Caption und stört sich zudem am «glibberigen» Aussehen mancher Toppings.

Tradition statt Trend

Unter einem «Hype» versteht man meist eine künstlich erzeugte, kurzlebige Begeisterung. Die Schweizer Canapékultur ist jedoch alles andere als neu. Zum Beispiel werden Canapés in der Zürcher Confiserie Honold laut «Tages-Anzeiger» bereits seit 1945 angeboten.

Die Häppchen gibt es längst nicht mehr nur im Fachhandel, sondern auch bei den Grossverteilern Coop und Migros. Beliebt sind Beläge wie Salami, Schinken, Rauchlachs, Eiersalat, garniert mit Tomaten oder Essiggurken. Einige Varianten werden traditionell mit einem Aspiküberzug versehen.

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Schweizer Kulinarik im Geschmackstest

Am Ende des Videos bestellt sich Milana schliesslich doch noch ein Canapé und zeigt sich in ihrer Story offen dafür, ihre Meinung zu ändern. In einem darauffolgenden Video wiederholt sie zunächst ihre Skepsis, dass man sich auch einfach zu Hause einen Toast belegen könne, weshalb sie sich «wahrscheinlich niemals so was kaufen» würde. Nach der tatsächlichen Geschmacksprobe folgt dann die Kehrtwende: «Okay, Leute, ich bin krass überrascht. Ich habe dieses Canapé komplett unterschätzt», gesteht die Influencerin sichtlich beeindruckt – und findet das Häppchen am Ende schlicht «richtig, richtig geil».

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Es ist übrigens nicht das erste Schweizer Kultgericht, gegenüber dem die Influencerin fremdelt: Bereits vor einiger Zeit testete sie das Kastaniendessert Vermicelles – und quittierte das Erlebnis mit «nicht unbedingt meins».

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hat Milana noch nicht auf eine Anfrage seitens Blick reagiert.

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