RTL massiv unter Druck
Stefan Raab erreicht Allzeit-Tief

Neue Sendezeit, gleiches Dilemma: Stefan Raabs Quoten bei RTL haben ein neues Allzeit-Tief erreicht. Obwohl am Donnerstag viele Zuschauer vor dem TV sassen, schalteten sie vor seiner Show ab.
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Tut sich schwer bei RTL: Stefan Raab.
Foto: imago/Sven Simon

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Stefan Raabs Show am 19. Februar mit nur 380'000 Zuschauern
  • In der Zielgruppe 14-49 Jahre schalteten nur 70'000 Menschen ein
  • Europa-League-Spiel bei RTL erreichte 2,27 Millionen Zuschauer in Halbzeit zwei
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Fynn MüllerPeople-Redaktor

Stefan Raab (59) schlittert weiter in der Abwärtsspirale. Seine Late-Night-Show, die am Donnerstagabend (19. Februar) zu neuer Sendezeit präsentiert wurde, erreichte nur 380’000 Zuschauerinnen und Zuschauer – ein historischer Tiefstwert.

Besonders dramatisch ist der Absturz in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Dort schalten gerade mal 70'000 Leute ein. Ebenfalls neuer Tiefstwert. Bei den 14- bis 59-Jährigen reichte es nur für 5,5 Prozent Marktanteil.

Dabei erhielt Raab am Donnerstag eine Steilvorlage von RTL. Der Sender zeigte die Europa-League-Partie zwischen Celtic Glasgow und dem VfB Stuttgart (1:4) live im TV. Die erste Halbzeit verfolgten 2,04 Millionen Menschen, die zweite sogar 2,27 Millionen. Von diesem Rückenwind profitierte «Die Stefan Raab Show» nicht. Noch bevor es losging, schalteten viele den Fernseher aus, oder wechselten den Sender.

RTL vor grossen Fragen

Statt zur Primetime strahlten sie «Die Stefan Raab Show» um 22.45 Uhr aus. Damit wollte man an Raabs grosse Erfolge mit seiner Kult-Late-Night-Show «TV Total» anknüpfen. Zudem hatte RTL mit der Programmänderung gehofft, die Konkurrenz durch andere Formate zu minimieren.

Der Plan scheint nach hinten losgegangen zu sein. Kritiker bemängeln, dass Raabs neue Formate «verkrampft» wirken würden und zu stark an alte Erfolge wie «TV Total» oder «Schlag den Raab» erinnern. Raabs innovative Ideen von früher? Verflogen.

Nach dem erneuten Quoten-Desaster ist klar: RTL steht vor grossen Fragen – und muss dringend eine neue Strategie entwickeln, um die sinkenden Zuschauerzahlen zu stoppen und Raab auf dem Sender wieder attraktiver zu machen.

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