Darum gehts
- König Charles besucht heute mit Camilla eine Brauerei in Dorset
- Die Brauerei feiert 250 Jahre, Charles zapft selbst Bier
- Hall and Woodhouse produziert 9 Mio Pint jährlich und besitzt 140 Pubs
Geteiltes Leid ist halbes Leid – und ein frisch gezapftes Bier hilft gegen den bittersten Halbfinal-Schmerz, wenn es nach den britischen Royals geht. Nur einen Tag nach dem dramatischen WM-Aus der Engländer gegen Argentinien suchte König Charles III. (77) am Donnerstag royale Ablenkung in einer Traditionsbrauerei.
Sogar der offizielle X-Account des Palasts bewies Humor und kommentierte das Video trocken: «Eine gute Zeit, um die Sorgen wegzutrinken.»
Zusammen mit Königin Camilla (78) reiste der Monarch ins idyllische Dorset zur Traditionsbrauerei Hall and Woodhouse. Und dort hielt es den König nicht lange auf den Zuschauerplätzen: Beim absoluten Highlight des Nachmittags legte König Charles kurzerhand selbst Hand an und zapfte sich höchstpersönlich sein eigenes, perfektes Pint.
Besuch zum 250-Jahr-Jubiläum
Auch wenn das Timing für ein Frust-Bier perfekt war – der eigentliche Grund für den royalen Besuch war ein historischer Meilenstein: Die Brauerei feiert ihr stolzes 250-jähriges Bestehen. Zur Feier des Tages enthüllte das Königspaar eine feierliche Gedenktafel.
Was 1777 als Nebenerwerb eines Dorset-Bauern begann, ist heute ein Braukonzern: Charles Hall verarbeitete damals sein überschüssiges Getreide zu Bier. Mittlerweile führt die Familie den Betrieb in der siebten und achten Generation – über 9 Millionen Pint Bier stellt Hall and Woodhouse jährlich her, was rund 5,1 Millionen Liter entspricht, dazu gehören dem Unternehmen mehr als 140 Pubs im Süden Englands.
Vergessen war das steife Protokoll
Statt eines förmlichen Handshake-Marathons sollen sich König Charles III. und Camilla von ihrer nahbaren Seite gezeigt haben, wie das «Bournemouth Echo» berichtet. Im geschichtsträchtigen «Maltings Room» plauderte der König angeregt mit Braumeister Toby Heasman und den Lehrlingen über das traditionelle Brauhandwerk.
Königin Camilla schnupperte derweil in der Küche. Sie liess sich von den angehenden Köchinnen und Köchen das Ausbildungsprogramm erklären – Fachsimpeln inklusive.