«Musste ganz tief fallen»
Sarah Engels über ihre dunkelste Zeit

Der Weg von Sarah Engels war geprägt von Selbstzweifeln, Überforderung und Schmerz. Im ARD-Talk-Format «Deep und Deutlich» spricht die Sängerin offen über das frühe Mutterwerden, den ESC und ihr dunkelstes Kapitel.
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Erlebte eine turbulente Karriere: Sarah Engels.
Foto: imago/Eibner

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sarah Engels (33) sprach in «Deep und Deutlich» über Unsicherheiten und Druck
  • Frühe Mutterschaft und Perfektionsdrang führten zu Überforderung und innerem Kampf
  • Sohn Alessio mit Pietro Lombardi, Tochter Solea soll Selbstbewusstsein lernen
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Fynn MüllerPeople-Redaktor

Mit gerade einmal 18 Jahren nahm Sarah Engels (33) bei «Deutschland sucht den Superstar» teil. Es war der Startschuss für ihre Karriere als Sängerin. Nach aussen hin gab sie sich stark und selbstsicher. Wie sich Engels innerlich fühlte, erzählt sie in der ARD-Talksendung «Deep und Deutlich» von Aminata Belli (34) und Lola Weippert (30).

«Ich habe mich nie wirklich wohl in meinem Körper gefühlt. Ich war eines der Mädchen, die nach aussen hin immer super stark gewirkt haben – so, wie ich es auch heute tue. Nur mit dem Unterschied, dass ich das damals überhaupt nicht war», gesteht sie. Kommentare wie «Iss nicht so viel» hätten sie früh geprägt und verunsichert.

Auch bei DSDS wurde der Druck nicht kleiner. Engels verglich sich ständig mit anderen, fühlte sich «nicht richtig wohl» und versuchte, ihre Unsicherheit zu überspielen. «Gerade die, die arrogant wirken, sind eigentlich die, die am unsichersten sind», sagt sie – und meint damit auch sich selbst.

Engels wurde früh Mutter

Der Wendepunkt kommt früh – vielleicht zu früh. Engels wurde jung Mutter, stand plötzlich vor einer riesigen Verantwortung. «Es ist das schönste Geschenk», sagt sie über ihren Sohn Alessio, den sie mit Sänger Pietro Lombardi (33) hat. «Aber es war in dem Moment auch eine absolute Überforderung.» Damals habe sie sich das nie eingestanden. Heute schon.

Die Fassade begann zu bröckeln. Während sie nach aussen die perfekte Welt zeigte, sah es hinter den Kulissen anders aus. «Ich stand in meiner Küche, mein Sohn hat geschrien, der Wäscheberg stand da und ich wusste nicht mehr, wo vorne und hinten ist.» Ein Moment, der zeigt, wie sehr sie innerlich kämpfte.

Sie wollte keine Hilfe annehmen

Der Anspruch, immer alles zu schaffen, sass tief. «Ich wollte zeigen: Ich bin auch etwas», sagt Engels. Hilfe anzunehmen? Undenkbar. Stattdessen funktionierte sie – bis es nicht mehr ging. «Es war wie ein ganzes Haus, das über mir zusammengekracht ist.»

Diese dunkle Zeit brachte die Wende. «Ich musste ganz tief fallen, sehr viel Schmerz empfinden», sagt sie. Ein schmerzhafter, aber notwendiger Prozess. Heute wirkt Engels reflektiert, gefestigt.

Besonders wichtig sei der Sängerin, was sie ihrer Tochter Solea mitgibt: Selbstbewusstsein. «Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass wir besonders sind.»

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