Darum gehts
- Michelle lehnt Fanbitten um ein Comeback ab, da Musik nicht mehr ihre Passion ist
- Als «Wakan» bietet sie nun Seelencoaching, Heilarbeit, mediale Sitzungen und Meditationen an
- Im Podcast erzählt Michelle von Gewalt in der Kindheit, Obdachlosigkeit mit 17 und frühem Erfolg
Schlagersängerin Michelle (54) hängte dieses Jahr, nach einer 34-jährigen Bühnenkarriere, das Mikrofon endgültig an den Nagel. In einem Instagram-Video berichtet sie nun, dass sie derzeit von zahlreichen Fans um ein Comeback gebeten werde.
Doch Michelle – die bürgerlich Tanja Hewer heisst – nimmt ihren Fans jede Hoffnung. «Das ist nicht mehr meine Passion», stellt sie klar.
Neuanfang als spirituelle Heilerin
Sie dürfe jetzt Menschen «auf einer ganz anderen Ebene» helfen, erklärt sie in dem Video. Unter dem Namen Wakan – einem indigenen Begriff für heilige Energie – bietet sie heute Seelencoaching, energetische Heilarbeit, mediale Sitzungen und geführte Meditationen an.
Bereits vor rund zwölf Jahren absolvierte sie eine Ausbildung zur Heilerin, später folgte die Qualifikation zum Medium. Im Podcast «Ungefiltert on Fire» erzählt sie, dass sie über diese Ausbildung in einen dreiköpfigen «geistigen Zirkel» gekommen sei, dem unter anderem ein Ausserirdischer angehört habe. «Ich bin so glücklich mit dem, was ich jetzt machen darf», beteuert die 54-Jährige auf Instagram.
Schwere Vergangenheit
Im Podcast spricht Michelle auch über ihre Vorbereitungen auf die Apokalypse und ihre schwere Kindheit: «Mein Vater war ein extrem brutaler Mann, der sogar versucht hat, meine Mutter in der Familienbadewanne zu ertränken.»
Mit 17 Jahren lebte sie zeitweise auf der Strasse, bevor kurz darauf der musikalische Durchbruch folgte. Über die Zukunft habe sie damals kaum nachgedacht, und mit dem Erfolg sei eine Kunstfigur entstanden, die sie lange überforderte: «Am Anfang habe ich überhaupt nicht verstanden, was um mich herum passierte oder was auf mich projiziert wurde.»
Heute hat sie diesen Lebensabschnitt hinter sich gelassen. Ihre neue Berufung bringt ihr nicht nur innere Ruhe, sondern auch tiefe Erfüllung: «Vor allem habe ich das Gefühl, ich habe etwas Gutes getan.»