Darum gehts
- Stefanie Giesinger verrät, sie datet seit Wochen eine neue Person
- Sie zahlt bei Dates immer alles und holt Männer selbst ab
- Giesinger: «Ich kann jeden lieben», trotz Status oder gesellschaftlicher «Ligen»
Schon länger hat Stefanie Giesinger nicht mehr öffentlich über ihr Liebesleben gesprochen. Insbesondere, seit sie ihren Podcast «g.spot» pausiert hat – beziehungsweise beendet hat, wie sie in der neuesten Folge des «Sophie Passmann Podcast» verrät. «Es war zu viel für mich», so Giesinger. «Zweieinhalb Jahre jede Woche Vorbereitung, Nachbereitung, immer mal wieder ein Shitstorm – ich konnte nicht mehr.» So müssen Fans nun auf wöchentliche Updates aus dem Leben der 29-Jährigen verzichten.
Im Januar hatte sie die Trennung von ihrem Verlobten Armando Mayr bekanntgegeben. «Ich war noch nie in meinem Erwachsenenleben acht Monate lang single», so Giesinger. Jetzt gibt es von der einstigen «GNTM»-Gewinnerin ein Liebesupdate: «Gerade treffe ich ab und zu eine Person, seit ein paar Wochen», sagt sie zurückhaltend.
«Ich zahle immer alles»
Mit Passmann spricht sie darüber, dass sie neue Menschen sehr schnell in ihr Leben lässt. Beim zweiten Date wollte sie schon, dass der Mann, den sie datet, sie nach der Arbeit vom Set abholt. Daraufhin schlägt Passmann scherzhaft vor, er solle doch jetzt zu ihnen ins Podcaststudio in Berlin kommen.
Doch Giesinger hat andere Pläne: «Ich hol ihn am Hauptbahnhof ab.» Dafür erntet sie einen kritischen Blick. «Meine Mädels meinten schon, das ist gar nicht gut», lacht Giesinger. «Aber ich machs jetzt einfach. Ich bin feministisch. Das machen doch feministische Frauen so, oder?»
Passmann sieht das anders. «Ich habe dazu eine unpopuläre Meinung», sagt sie. «Das ist so ein typisches Frauending, dass man versucht, Ungerechtigkeit Frauen gegenüber zu lösen, indem man noch zuvorkommender ist. Ich glaube eher, dass Frauen das als Feminismus verpacken, weil sie noch mehr für Männer tun wollen.»
Giesinger stimmt ihr zu, erkennt das Muster bei sich selbst. «Das Ding ist, ich zahle immer alles. Egal, welchen Mann ich gedatet habe. Ich bin immer so: ‹I do it all!› Ich zahl die Miete, du wohnst bei mir, ich zahl das Essen, ich hol dich ab.» Giesinger sieht darin eine psychologische Ursache. «Ich glaube, mein Selbstwert in meinem Kopf ist so gering, dass ich versuche, mir das zurückzuholen mit: ‹Ich kann aber alles andere um dich herum sein›.»
«Ich bin da noch nicht angekommen»
Und auch an anderer Stelle habe sie es schwer bei der Partnersuche. «Ich habe echt einen sehr schlechten Männergeschmack», so Giesinger. «Ich brauche meine Freundinnen, die ein bisschen für mich mitentscheiden.» Denn: «Ich kann mich egal, in welchen Mann reinsteigern. Ich weiss das, ich kann jeden lieben. Ich kann es einfach.»
Auch ihre Berühmtheit mache da keinen Unterschied. Als Passmann das Thema Status und «Ligen» aufbringt, kann Giesinger nichts damit anfangen. «Das mit der Liga, das verstehe ich nicht. ‹Der ist unter meiner Liga, der ist über meiner Liga.› Das habe ich nicht in meinem Kopf.» Darum würde sie wahrscheinlich auch einen «sehr hotten Hausmeister» daten.
«Wenn wir jetzt wirklich über Status und Ligen reden, bin ich da einfach noch nicht angekommen, weil ich in einem ganz anderen Leben aufgewachsen bin. Also meine Eltern: Migranten. Und ich habe im Plattenbau gelebt, wir hatten wenig Geld.» Ihr Innerstes habe ihr jetziges Leben noch gar nicht verstanden. «Und ich will es auch gar nicht verstehen. Und deswegen werde ich mich niemals im Thema Liga mit jemandem vergleichen.»