Darum gehts
- Marie Nasemann schildert auf Instagram offen Herausforderungen ihres Mutterseins mit zwei Kindern
- Sie litt unter Übelkeit, Schlafmangel und hatte ein Schreikind, was belastend war
- Seit Mai 2025 getrennt, führt sie ihr Leben mit den Kindern alleine weiter
Auf Instagram hat Marie Nasemann (37) einen ungeschönten Einblick in ihr Leben als Mutter gegeben. In einem Beitrag verrät die ehemalige «Germany’s Next Topmodel»-Kandidatin, mit welchen Hürden sie als junge Mutter zu kämpfen hat. Die Mama von zwei Kindern scheut sich dabei nicht, Tabuthemen anzusprechen.
Mit ihrem Ex-Mann Sebastian Tigges (41) hat Nasemann einen Sohn (6) und eine Tochter (5). Nach acht Jahren Beziehung gab das Paar die Trennung im Mai 2025 bekannt. Zuvor waren sie nicht nur privat, sondern auch beruflich liiert: Seit 2021 führten sie den gemeinsamen Podcast «Family Feelings».
Wie sich die Familie, insbesondere die Kinder, nach der Trennung fühlten, adressierte Nasemann in den sozialen Medien: Nachdem sie mit den Kindern in eine neue Wohnung umgezogen war, schrieb sie auf Instagram: «Die Kinder sind super gut hier angekommen und mögen ihr neues Zuhause genauso wie ich.» Es sei für alle «total natürlich, dass wir jetzt hier sind.»
Schattenseiten des Mamaseins
Es war nicht die einzige schwere Zeit, die Nasemann als Mutter durchmachen musste. In einem Instagram-Beitrag beschreibt sie jetzt ungeschönt die Schattenseiten von Mutterschaft, die sie selbst erlebt hat. Ohne Scheu spricht sie Themen an, mit denen sie das perfekte Mutter-Image, das Instagram dominiert, über Bord wirft.
«Ehrlich gesagt wollte ich jahrelang, dass die Zeit schneller vorbeigeht», schreibt Nasemann. «Wann hören sie endlich auf, so viel zu schreien? Wann können sie mir endlich sagen, was sie brauchen? Wann ist die Autonomiephase endlich vorbei?» Meilensteine ihrer Kinder habe sie schnell hinter sich bringen wollen. Die ersten Jahre waren anstrengend für Nasemann. Schon während der Schwangerschaft habe sie sechs Monate lang unter Übelkeit gelitten.
«Hat keinen Spass gemacht»
Das Stillen ihrer Kinder sei «schmerzhaft und kompliziert» gewesen und habe «wenig bis keinen Spass» gemacht. Ausserdem habe sie es bei einem ihrer Kinder mit «einem Schreikind» zu tun gehabt, also eines, das ohne erkennbaren Grund exzessiv schreit. Der Schlafmangel habe bei ihr irgendwann ein Level erreicht, bei dem sie «nicht mehr klar denken» konnte. Wie viele berufstätige Mütter fühlte sich Nasemann ausserdem über Jahre hinweg ständig zwischen ihrer Karriere und ihren Kindern hin- und hergerissen.
Am Ende schliesst Nasemann, dass sie sich immer wieder für ihre Kinder entschieden hätte, auch wenn sie all diese Dinge im Voraus gewusst hätte. «Und auf einmal gehöre ich nun doch noch zu den Eltern, die wollen, dass die Zeit stehenbleibt. Sechs Jahre und ich bin angekommen», schreibt sie.
Fans feiern sie für ihre Ehrlichkeit
Doch für ihre Ehrlichkeit und ihren Mut, offen über echte Probleme einer Mutter zu sprechen, wird sie in den Kommentaren gefeiert. «Ehrliche und berührende Worte, die das Mama- und Familienleben so gut beschreiben», kommentiert eine Userin. «Es geht niemals um Perfektion.» Eine andere stimmt Nasemann zu, dass Mutterschaft nicht immer einfach sei: «Es ist hart und das darf man auch sagen.»
Eine weitere Followerin anerkennt lobend: «Endlich mal eine ehrliche Sicht auf das Muttersein!» Eine andere schreibt: «Schön, dass man mit seinen Gedanken und Gefühlen nicht alleine ist.» Viele Mütter berichten in den Kommentaren, sich in Nasemanns Worten und Gefühlen wiederzuerkennen.