Bereits am vergangenen Dienstag sei der Schauspieler gestorben, teilt sein enger Freund und TV-Produzent Sven Burgemeister der deutschen Presseagentur mit. «Als Freund und Produzent war Alexander Held ein Geschenk: ein Mensch, ein Gentleman, ein Herr mit Feinsinn, Witz und großer Zuwendung», so Burgemeister, der bei mehr als 30 Filmen mit ihm zusammengearbeitet hatte. «Er wird uns allen unglaublich fehlen. Alexander bleibt für immer ein Held für mich».
Einem breiten Publikum war Held unter anderem aus «Der Schuh des Manitu», «Der Untergang» oder «Sophie Scholl – Die letzten Tage» (2005) bekannt, in dem er die Rolle des Gestapo-Beamten Robert Mohr übernahm. Zudem war er in zahlreichen «Tatort»-Produktionen sowie in Krimiformaten wie «Polizeiruf 110» oder «Der Alte» zu sehen. In den Krimireihen «Stralsund» und «München Mord» übernahm er die Hauptrollen. Für letzteres erhielt er 2014 den Bayerischen Fernsehpreis verliehen.
Kameradebüt bei «Derrick»
Geboren wurde Held als Sohn eines Schauspielers und dessen Frau 1958 in München. Als Bub sang er bei den Regensburger Domspatzen und spielte erfolgreich Fussball. Nach seiner Schauspielausbildung gab Held 1981 in der Krimiserie «Derrick» sein Kameradebüt.
Held war ab 2005 bis zu ihrem Tod 2014 mit der Schauspielerin Patricia Gräfin Fugger von Babenhausen (1961-2014) verheiratet. Über Kinder von Alexander Held ist nichts bekannt.