Kandidat ruft ihn als Joker an
Arzt vermasselt bei «Wer wird Millionär?» Medizin-Frage

Bei «Wer wird Millionär?» griff ein Kandidat zu einem Telefonjoker – er konnte eine Medizin-Frage nicht beantworten. Ein Arzt sollte Abhilfe leisten – doch der blamierte sich bis auf die Knochen.
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Luke Rotfuchs nahm am Montagabend bei «Wer wird Millionär?» Platz.
Foto: Folge 1752 + 1753

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kandidat Luke Rotfuchs gewinnt 16'000 Euro bei «Wer wird Millionär?»
  • Medizinjoker Christoph Specht scheitert an einfacher WHO-Stillfrage
  • WHO empfiehlt sechs Monate ausschliessliches Stillen für Babys
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Silja AndersRedaktorin People

Wie lange empfiehlt die WHO, Babys ausschliesslich zu stillen? Diese Frage sorgte bei «Wer wird Millionär?» für Schweissperlen – und zwar nicht nur beim Kandidaten. Luke Rotfuchs nahm am Montagabend auf dem Quizstuhl gegenüber von Günther Jauch (69) Platz, nachdem es vor vier Jahren nicht geklappt hatte.

Doch schon bei der 200-Euro-Frage kommt der erste Joker. Es folgt der zweite Joker bei 4000 Euro und der dritte bei 8000 Euro. Das war schliesslich die alles entscheidende Frage zur WHO – doch Rotfuchs ist planlos und ruft kurzerhand RTL-Medizinexperten Christoph Specht an. Ein Arzt sollte eine solche Frage schliesslich mit links beantworten können.

Arzt ist bei Medizin-Frage ratlos

Doch Fehlanzeige. Specht gerät ins Straucheln und tippt auf «sechs Wochen». Gesucht waren allerdings «sechs Monate». Der Kandidat hat Glück, denn er vertraut nicht auf das Wort des Arztes und setzt einen weiteren Joker ein, mit dem er schliesslich zur richtigen Antwort gelangt. Am Ende geht Rotfuchs mit 16'000 Euro nach Hause. Der Telefonjoker zeigt sich erleichtert, dass der Kandidat nicht auf ihn hörte.

Gegenüber RTL erklärt Christoph Specht im Anschluss, wie es zu seinem Aussetzer kommen konnte. «Ja, die Frage klingt ja nicht so wahnsinnig kompliziert. Aber genau darin steckt die Tücke.» Besonders die Situation als Telefonjoker habe ihn überrascht: «Man darf nicht vergessen: So als Telefonjoker hat man ja kein Bild, nichts. Man kriegt plötzlich einen Anruf. Hat überhaupt nicht damit gerechnet.»

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Laut Specht liegt der Knackpunkt darin, dass man die Frage nur hört, nicht liest. Bei Formulierungen wie «ausschliesslich stillen» könne das einen entscheidenden Unterschied machen. Zudem sei die Empfehlung der WHO in Deutschland erst kürzlich angepasst worden. Das erschwere die klare Einordnung zusätzlich. «Es war ja eigentlich eine relativ harmlose Frage und wahrscheinlich haben sich die Redaktionsleute dahinter auch nie vorgestellt, dass da jemand noch einen Joker, erst recht nicht einen Mediziner, befragen würde», fügte er hinzu. Am Ende nimmt es der RTL-Arzt mit Humor: «Ich kann nur sagen: Ich war wahnsinnig aufgeregt.» 

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