Darum gehts
- Heino (87) kritisiert erneut Gendern, diesmal wegen Filmtitel-Änderung auf Instagram
- Er droht mit Drehabbruch und verweigert Titelsong, falls Änderung bleibt
- Produzentin Stefanie Mayer (31): Entscheidung über endgültigen Titel noch offen
Sänger Heino (87) ist kein Fan des Genderns. Das stellte der Deutsche bereits vor drei Jahren im Sat.1-Frühstücksfernsehen klar: «Denen haben sie ins Gehirn geschissen!», antwortete er auf die Frage, was er vom Gendern halte. Nun verdeutlicht er seine Abneigung erneut auf Instagram.
«Ich hatte diese Woche sehr schöne Drehtage für ein Pilotfilmprojekt am Wörthersee, wo einst bereits mein lieber Kollege Roy Black als Hoteldirektor im Schlosshotel wirkte», beginnt er seinen Post. Dabei habe es ihn besonders gefreut, an der Seite der Frau seines Managers drehen zu können. «Weniger gefreut hat mich allerdings, dass der Filmtitel, obwohl er mir als ‹Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee› angeboten wurde, kurzerhand in ‹Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee› gendergerecht umbenannt werden sollte.» Das ist für ihn «total vertrottelt, da stehe ich nicht dahinter». Er sehe keine Notwendigkeit, «unsere schöne Sprache so zu verhunzen».
Für seine klaren Worte erhält er unter dem Beitrag viel Unterstützung, wie folgende Kommentare zeigen: «Bravo Heino», «Sie haben so recht!» oder aber auch «Heino: ein Mann, ein Wort! Das schätze ich an ihm». Die Rotlichtbekanntheit Bert Wollersheim (75) schenkt ihm dafür gar ein Herz.
«Deshalb habe ich den Titel geändert»
Gegenüber «Bild» findet Heino klare Worte und erklärt, dass er, sollte der Titel so bleiben, darauf bestehe, «dass meine bereits gedrehte Szene in dem Film keine Verwendung findet». Auch werde er nicht wie bis anhin geplant den Titelsong singen. Damit hofft er, die Produzentin zur Einsicht gebracht zu haben.
Auch sie – Stefanie Mayer (31) – äussert sich gegenüber der Zeitung und erklärt, sie verstehe Heinos Meinung. «Aber in meinem Film spielen auch Frauen und queere Menschen mit. Deshalb habe ich den Titel geändert. Für welchen Titel ich mich am Ende entscheide, möchte ich noch offenlassen.»