Darum gehts
- Heino nennt Sohn Uwe «grösste Enttäuschung» und lobt Ersatzfamilie
- Heinos Schwiegertochter kritisiert öffentliches Verhalten, spricht von Kontaktabbruch-Vorwürfen
- Heino verlor Tochter 2003 durch Suizid, Ehefrau Hannelore starb 2023
Schlagersänger Heino (87) hat sich schon länger von seinem Sohn Uwe entfremdet. Jetzt äussert sich der deutsche Schlagersänger erstmals ganz offen zur misslichen Familiensituation – und findet dabei überraschend harte Worte.
Im Interview mit «Bild» sagt er: «Mein Sohn Uwe ist leider die grösste Enttäuschung meines Lebens. Er hat es zu nichts gebracht, obwohl ich ihn immer unterstützt habe.»
Das Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn erreichte mit der Premiere von Heinos TV-Dokumentation am 13. März einen traurigen Höhepunkt. Während enge Verwandte und Prominente wie Brigitte Nielsen (62) anwesend waren, fehlte Uwe – bewusst nicht eingeladen.
Sohn wurde enterbt
Besonders verletzend für den Sänger: Seit dem Tod seiner Ehefrau Hannelore im November 2023 gab es keinerlei Kontakt von Uwe. «Keine Anrufe zu Weihnachten, Silvester oder an meinen Geburtstagen», beklagt Heino. «Das zeigt mir, dass er kein Interesse mehr an mir hat.»
Für Heino ist die Entfremdung so weit gegangen, dass er in seinem Manager Helmut Werner (41) eine «neue Familie» gefunden hat. Zusammen mit Werners Ehefrau Nicole (35) und deren Sohn Lennie (3) fühlt Heino sich aufgehoben. «Helmut ist für mich wie ein Sohn», sagt er. «Deshalb habe ich ihm schon zu Lebzeiten mein Vermögen vermacht. Uwe wird nichts erben – er hat es nicht verdient.»
Ehefrau von Uwe widerspricht Heino
Uwes Ehefrau Vera Kramm (68) weist die Vorwürfe entschieden zurück. «Man kann einen Menschen nicht immer ausschliessen und dann behaupten, er habe den Kontakt abgebrochen», sagte sie zur «Bild». Sie wirft Heino vor, ihren Mann systematisch ausgegrenzt zu haben: «Wir waren weder zu seinem 80. Geburtstag eingeladen, noch besuchte er Uwes 60. Geburtstag.»
Kramm betont, dass es ihrem Mann nie ums Geld gegangen sei. «Er wollte nur Akzeptanz von seinem Vater, doch die hat er nie bekommen.» Trotz der schweren Worte steht ihre Tür für Heino offen – jedoch nicht für Helmut Werner. Sie vermutet, dass der Manager zur Eskalation des Streits beigetragen hat. Werner weist das gegenüber «Bild» zurück: «Das Verhältnis zwischen Heino und Uwe war schon lange vor meiner Zeit zerrüttet. Ich habe Heino sogar überreden müssen, Uwe zur Beerdigung von Hannelore einzuladen.»