Darum gehts
- Heidi Klum (52) spricht offen über ihr ADHS und deren Vorteile
- Sie nennt ADHS ihre «Superpower», die ihr immense Energie verleiht
- Ihr Sohn Henry Samuel (20) teilt ähnliche Erfahrungen mit der Störung
Früher noch negativ konnotiert und lieber unter Verschluss gehalten, stehen heutzutage immer mehr Menschen dazu, ADHS zu haben. Heidi Klum (52) ist nur eine von vielen Stars, die nicht nur offen damit umgehen, sondern sogar ein wenig stolz darauf zu sein scheinen.
In einem Interview mit dem deutschen Magazin «Glamour» sprach Heidi Klum nun über ihr ADHS, das für «Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung» steht. Die 52-Jährige sieht die Diagnose als alles andere als ein Hindernis. «Ich sehe ADHS als etwas Positives», sagt sie deutlich. «Weil ich damit mehr Sachen gleichzeitig machen kann. Es ist meine Superpower.»
ADHS treibt sie zu neuen Ideen und Projekten an
Ihr Alltag ist so hektisch wie vielfältig. Als Produzentin, Moderatorin und Model jongliert sie unzählige Projekte gleichzeitig. «Ich bin wegen meines ADHS sehr hyperaktiv. Ich kann tausend unterschiedliche Sachen auf einmal machen», betonte sie. Ihre unerschöpfliche Energie scheint dabei ihr grösster Trumpf zu sein.
Offenheit über das Thema ADHS ist bei Familie Klum tatsächlich keine Seltenheit. Ihr Sohn Henry Samuel (20) sprach in der ProSieben-Doku «On & Off the Catwalk» bereits über seine eigenen Erfahrungen mit der neurologischen Störung in seiner Kindheit. Klum zeigt jedoch, dass ADHS nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen mit sich bringen kann. Die Diagnose treibe das Topmodel an, immer wieder neue Ideen und Projekte zu verwirklichen.
Heidi Klum ist nicht allein mit ihrer Verinnerlichung ihres ADHS. Auch Paris Hilton (45) steht beispielsweise offen dazu und hat sich in ihrem Haus sogar extra einen sogenannten «ADHS-Raum» eingerichtet, wie sie vor einiger Zeit auf Instagram zeigte.