Darum gehts
- Hayden Panettiere (†36) starb unerwartet, Todesursache unklar, möglicher Drogenvorfall
- Tochter Kaya (11) lebt seit 2018 bei Vater Wladimir Klitschko in Ukraine
- Am Todesort Narcan gefunden, Autopsie ohne Hinweise auf Fremdeinwirkung
«Unsere Familie durchlebt gerade eine Zeit tiefer Bestürzung und Trauer», mit diesen Worten beginnt Wladimir Klitschko sein Statement zum Tod seiner Ex-Freundin. «Die Nachricht von Haydens tragischem Tod macht mich zutiefst traurig. Sie hat diese Welt viel zu früh verlassen. Hayden war, auch wenn sie nicht mehr meine Partnerin war, ein wichtiger Teil meines Lebens und die Mutter unserer Tochter Kaya.» Dank ihres immensen Talents habe sie sich eine unglaubliche Karriere aufgebaut, habe sich dabei aber auch mit den Schattenseiten einer sehr anspruchsvollen Branche auseinandersetzen müssen. «Nichts wird die gemeinsamen Zeiten oder den Platz, den sie in unserem Leben einnahm, auslöschen», so Klitschko.
«Unserer Tochter Kaya werde ich stets mit Respekt von ihrer Mutter erzählen und dafür sorgen, dass sie sich an den Menschen erinnert, der sie war.» Ihren Eltern, Freunden und Fans spricht er sein tiefstes Beileid aus. «Junge und talentierte Menschen wie Hayden sollten diese Welt nicht so früh verlassen. Ich bitte alle, die Gefühle und die Privatsphäre unserer Familie in dieser unglaublich schweren Zeit zu respektieren.» Vorerst wird es von ihm keine weiteren Statements mehr geben. «Vielen Dank an alle, die meine Familie unterstützen und ihr aufrichtiges Beileid aussprechen. Ruhe in Frieden, Hayden. Mögest du ewigen Frieden finden.»
In Kiew an Klitschkos Seite
Panettiere war nicht nur Klitschkos Partnerin, sondern stand auch öffentlich an seiner Seite in der Ukraine. Im Dezember 2013 besuchte sie mit ihm die Euromaidan-Proteste in Kiew.
Gemeinsam wandten sie sich an die Demonstranten. Panettiere erklärte damals, sie habe grossen Respekt vor den Menschen, die friedlich für ihre Überzeugungen und ihre Freiheit auf die Strasse gingen. Klitschkos Bruder Vitali (55) war damals eine der führenden Figuren der Protestbewegung und wurde 2014 zum Bürgermeister von Kiew gewählt.
Mögliche Überdosis
Bei ihrem letzten öffentlichen Auftritt Ende Mai in Los Angeles wirkte Panettiere laut «Page Six» emotional und sprach zeitweise auffällig langsam und undeutlich. Bei der Veranstaltung stellte sie ihre Memoiren vor und sprach über die schwierigen Kapitel ihres Lebens.
Die genaue Todesursache ist noch nicht geklärt. Bei einem Notruf war von einer möglichen Überdosis die Rede. Am Todesort wurde offenbar Narcan entdeckt – ein Nasenspray, das im Notfall bei einer Opioid-Überdosis eingesetzt wird.
Die Autopsie ergab keine Hinweise auf Verletzungen, Fremdeinwirkung wird nicht vermutet. Die endgültige Todesursache steht noch aus.