Darum gehts
- Herbert Grönemeyer reflektiert in ARD-Doku über tragische Verluste im Jahr 1998
- Seine Frau Josefine Cox gab ihm neues Lebensglück und Inspiration
- Das Paar heiratete 2016 und wurde 2019 Eltern
Herbert Grönemeyer (70) musste 1998 innert vier Tagen den Verlust seines Bruders «Willi» Wilhelm Grönemeyer (1954–1998) und seiner geliebten Frau Anna Henkel (1953–1998) verkraften. In der neuen ARD-Doku «Grönemeyer – Alles bleibt anders» spricht er über die «unfassbare Zäsur» und den Riss, die die Todesfälle verursacht haben.
Das ist nunmehr 28 Jahre her und Grönemeyer mittlerweile wieder verheiratet. An seine erste Begegnung mit seiner Frau Josefine Cox erinnert er sich in der Doku folgendermassen zurück: «Glück ist manchmal wirklich, wenn jemand den Raum betritt, mit dem man nicht wirklich gerechnet hat.»
Genau das erlebte er mit Cox. «Da wusste ich schon, als die aus dem Auto stieg: Ich muss mich mit der jetzt nicht unterhalten, die kann auch wieder fahren. Das ist klar. Da muss ich jetzt nicht lange drüber nachdenken. Das ist schon geklärt zwischen uns.»
«Einfach eine wunderschöne Liebeserklärung»
Die beiden gaben sich vor zehn Jahren das Jawort und wurden 2019 Eltern. Aus seiner ersten Ehe hat Grönemeyer zwei erwachsene Kinder, dank ihnen ist er mittlerweile auch Grossvater.
Seiner Frau Josefine widmete er das 2018 veröffentlichte Lied «Mein Lebensstrahlen», das er als eines der schönsten empfindet, welches er je geschrieben hat. «Lebensstrahlen ist sicherlich der Ausdruck eines neu gefundenen Gefühls, das Leben hat wieder ein neues Hoch erfahren, durch meine Frau, die ich kennengelernt habe. Einfach eine wunderschöne Liebeserklärung.»
https://www.youtube.com/watch?v=-DRFRSOkML0
Über Cox ist nicht viel bekannt, ausser dass sie Waliserin ist, um die 20 Jahre jünger als Grönemeyer sein soll und ihm das Strahlen zurückgegeben hat. «Genauso wie das Drama zuschlägt, schlägt zum Glück auch das Glück zu», so Grönemeyer zu seiner Begegnung mit Josefine Cox. Bezüglich des Altersunterschiedes äusserte sich der Sänger 2018 in der Ö3-Radiosendung «Frühstück bei dir» folgendermassen: «Sie sieht besser aus als ich. Ansonsten ist das Alter unwesentlich, es hat sich einfach so ergeben.»