Gäste glauben ihren Augen nicht
Sängerin Slađa Delibašić arbeitet heute als Kellnerin

Ex-Popstar Slađa Delibašić arbeitet heute als Kellnerin im Café ihrer Tochter Marinela. Die Gäste staunen, wenn sie von der einstigen 90er-Ikone bedient werden. Doch für Slađa ist es eine Herzensangelegenheit, ihrer Familie zu helfen.
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Die serbische Sängerin Slađa Delibašić arbeitet heute als Kellnerin.
Foto: Instagram / sladjadelibasic

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Slađa Delibašić (57) arbeitet heute als Kellnerin und Kindergärtnerin.
  • Sie lebt zur Miete, obwohl sie früher mehrere Häuser besass.
  • Ihre Mietkosten betragen 600 Euro pro Monat, trotz früherem Erfolg.
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Slađa Delibašić (57) gehörte in den 1990er-Jahren gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Đole Đogani zu den grössten Stars der serbischen Musikszene. Nach der Scheidung widmete sich die Sängerin jedoch ganz ihrer Familie und ihrem eigenen Geschäft – ihr Alltag sieht heute völlig anders aus.

Erst kürzlich verriet Slađa Delibašić, dass sie auch als Kellnerin im Café ihrer jüngeren Tochter Marinela arbeitet. Wie sie bereits in der Sendung «Exkluziv» erzählte, beginnt ihr Arbeitstag früh, und sie scheut keine Aufgabe.

«Ach, ich habe mich gerade erst hingesetzt, wenn Sie mir das glauben. Es gibt jede Menge Arbeit. Ich arbeite – warum auch nicht? Das ist das Lokal meiner Tochter und ich helfe ihr sehr gerne. Ich arbeite hier bis 13 Uhr und danach fahre ich in den Kindergarten und arbeite dort weiter.»

«Die Leute konnten es zuerst nicht glauben»

Die Gäste des Cafés sind oft überrascht, wenn sie erkennen, wer ihnen ihre Bestellung bringt. Slađa erzählt schmunzelnd von ihren Reaktionen. «Anfangs konnten die Leute es gar nicht glauben. Sie haben sich gewundert und mich gefragt, ob ich Slađa Đogani sei. Ich sage zuerst immer nein, aber da ich mich mit ihnen unterhalte, verrät mich meine Stimme. Dann kann ich sie nicht lange anlügen. Ich lade sie herzlich ein, vorbeizukommen – ich serviere ihnen gerne einen Kaffee», erzählt die Sängerin.

Das Geschäft läuft gut – geputzt wird trotzdem selbst. «Ich bin jeden Tag von morgens an im Kindergarten und putze dort zweimal pro Woche selbst. Ausserdem habe ich noch eine Erzieherin, die ziemlich klein ist und überall hinkommt», sagt Slađa und macht keinen Hehl daraus, wie viel Freude ihr ihre Arbeit bereitet.

Sie zahlt eine hohe Monatsmiete

Obwohl sie über Jahrzehnte erfolgreich gearbeitet und gut verdient hat, entschied sich Slađa nach der Scheidung, ihr Leben komplett umzukrempeln und ihre Töchter finanziell abzusichern.

Ein Haus überschrieb sie ihrer älteren Tochter Silvija, ein weiteres ihrer Tochter Marinela. Aus dem dritten und grössten Haus machte sie den bereits erwähnten Kindergarten. Deshalb besitzt Slađa heute kein eigenes Zuhause mehr, sondern lebt zur Miete. «Ich bin immer noch Mieterin. Ich wohne nicht hier. In diesem Gebäude lebt eine Tochter, im anderen die zweite. Zwischen den Generationen gibt es eben Konflikte, deshalb ist es für mich besser, meinen eigenen Frieden zu haben. Für meine Wohnung zahle ich jetzt 600 Euro im Monat – die Preise sind enorm gestiegen», gesteht der ehemalige Star der 1990er-Jahre offen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier. 

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