«Rasier den Rest halt ab!»
Deutscher Komiker lästert über Frisur von Friedrich Merz

Torsten Sträter teilt schonungslos gegen Friedrich Merz aus, blickt auf ein schweres Jahr zurück und spricht über mögliche Privilegien im Gesundheitssystem durch seine Bekanntheit.
Kommentieren
1/5
Torsten Sträter teilt gegen Friedrich Merz aus.
Foto: imago/Future Image

Darum gehts

  • Torsten Sträter macht sich über Frisur von Bundeskanzler Friedrich Merz lustig
  • Sträter nennt die AfD menschenverachtend und ihr Personal dubios, belehren will er selbst nicht
  • Sträter sagt, er sei derzeit krebsfrei und habe nach Diabetes nun die Ernährung umgestellt

Auf der Comedy-Bühne hält sich Torsten Sträter (60) mit politischen Witzen meist zurück. Abseits des Scheinwerferlichts hat der Comedian allerdings eine klare Meinung.

In einem Interview mit «Stern» gerät besonders der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (70) in Sträters Visier. Der Comedien wirft ihm nämlich neben einer «leichten Überforderung» auch noch andere Dinge vor.

Scharfe Spitze gegen Kanzler

Sträter wirft Merz vor, «nicht allzu viel zu machen. Weil: Wer nichts macht, macht auch nichts verkehrt». Wenn Merz Entscheidungen treffe, seien diese oft «katastrophal oder senden ein falsches Signal». Auch dessen Frisur bekommt ihr Fett weg. «Dann rasiert den Rest halt ab!», lästert Sträter.

Deutliche Worte findet der Komiker auch für die AfD. Er halte die Partei für «menschenverachtend», ihr Personal für «dubios». Doch im gleichen Atemzug erklärt er: «Ich werde vermutlich keinen verkappten AfD-Wähler davon abhalten, diese Partei zu wählen, indem ich den Finger in die Luft reisse. Ich bin nicht der Beauftragte für politische Bildung. Das können andere besser.»

Privilegien durch Bekanntheit?

Im Interview spricht Sträter auch über seine Krebserkrankung, aufgrund der er bereits im Januar zahlreiche Auftritte absagen musste. Im Juli berichtete er zudem von einer Diabetes-Diagnose, die ihn zu einer Ernährungsumstellung bewegt hatte. Im September hatte er dann im «Kölner Treff» erklärt, derzeit krebsfrei zu sein. Nun blickt er auf seine Chemotherapie zurück: «Ich habe das alarmierend gut vertragen», so Sträter wörtlich.

Den Grund für seine schnelle medizinische vermutet der Comedian in seiner Bekanntheit. «Wir lassen ihn nicht sechs Wochen warten auf einen CT-Termin», haben sich zuständige Personen möglicherweise gedacht. «Vielleicht sollten wir den Sträter mal erhalten, koste es, was es wolle.», witzelt er weiter.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen