Die Spinne ist zurück
So hat sich «Spider-Man» im Laufe der Jahre verändert

Fünf Jahre war es still um Spider-Man – jetzt ist der Marvel-Superheld zurück, erneut mit Publikumsliebling Tom Holland in der Hauptrolle. Doch unvergessen bleiben die, in deren Fussstapfen er tritt. Blick zeigt dir, wie sich Spider-Man über die Jahre verändert hat.
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Der neue «Spider-Man»-Film gehört zu den grössten Kinoevents des Jahres.
Foto: FilmMagic

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • «Spider-Man: Brand New Day» startet am 29. Juli in Schweizer Kinos
  • Peter Parker gewinnt mysteriöse Kräfte und kämpft unerkannt in New York
  • Tom Holland spielte Spider-Man erstmals 2016 in «Civil War»
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Sophie OferRedaktorin People

Vier Jahre nach den Ereignissen von «No Way Home» (2021) lebt Peter Parker allein in New York City; die Welt hat ihn vergessen, nachdem er dafür gesorgt hat, dass alle Erinnerungen an ihn gelöscht werden, auch die seiner Liebsten. Als «Vollzeit-Spider-Man» kämpft er nun unerkannt gegen Verbrecher und beschützt seine Heimatstadt – bis er plötzlich mysteriöse und potenziell gefährliche neue Kräfte erlangt.

So weit die Ausgangslage des neuen Films der Marvel-Reihe, «Spider-Man: Brand New Day», der am 29. Juli in den Schweizer Kinos startet. Es dürfte einer der grössten Kinoevents des Jahres werden, schliesslich warten Fans seit einem halben Jahrzehnt auf die Fortsetzung. Erneut ist Tom Holland als Peter Parker zu sehen, der die Figur zum vierten Mal in der Hauptrolle verkörpert.

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Doch Hollands Spider-Man wäre längst nicht so legendär, hätten nicht andere «Spider-Man»-Darsteller schon Vorarbeit geleistet. Wie sich Peter Parker bzw. sein Alter Ego Spider-Man in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat, fasst Blick für dich zusammen. 

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Nicholas Hammond (1977–1979)

Foto: CBS via Getty Images

Nicholas Hammond (76) spielt Ende der 1970er-Jahre die Hauptrolle in der 14-teiligen TV-Serie «The Amazing Spider-Man». Die Serie wurde nur in den USA ausgestrahlt, jedoch gab es drei Auskopplungen der Serie als Spielfilme, die in europäischen Kinos liefen. 

Hammond legt grossen Wert darauf, Peter Parker als nahbaren jungen Mann zu spielen, der mit alltäglichen Problemen zu kämpfen hat. «Zuerst zögerte ich, denn die einzige Serie dieser Art, die jemals im Fernsehen gelaufen war, war ‹Batman›. Ich hatte kein Interesse daran, in so etwas mitzuspielen», sagt Hammond zu «The Hollywood Reporter». «Das war nicht wirklich mein Ding – dieses ‹Pow›- und ‹Zoom›-Zeug.» Man hätte ihm dann versichert, Peter Parker solle «ein echter Mensch» werden. «Ich dachte: ‹Was für eine Herausforderung. Eine Fantasie-Figur zu nehmen und die Zuschauer vergessen zu lassen, dass das, was sie sehen, eine Comicfigur ist.›»

2

Tobey Maguire (2002–2007)

Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Anfang der Nuller-Jahre macht Hollywood aus der Spider-Man-Geschichte eine der erfolgreichsten Superhelden-Franchises überhaupt. Tobey Maguire (51) prägt mit seiner Darbietung das moderne Superhelden-Kino. Er spielt Peter Parker als nerdigen Aussenseiter, verpasst ihm emotionale Tiefe und innere Konflikte.

Die Filmemacher nehmen sich in dieser Spider-Man-Ära einige Freiheiten heraus. Anders als in den Comics und allen späteren Verfilmungen schiesst etwa Maguires Spider-Man seine Netze direkt aus den Handgelenken; diese sollen organisch in ihm gewachsen sein. Spätere Adaptionen übernehmen wieder die mechanischen Netzwerfer, die der Comic vorgibt.

Zusammen mit Filmpartnerin Kirsten Dunst (44) schafft Maguire eine der wohl ikonischsten Szenen des Hollywood-Kinos: Im strömenden Regen hängt Spider-Man kopfüber von einer Hauswand herunter und wird von Mary Jane geküsst.

3

Andrew Garfield (2012–2014)

Foto: SBL_2012_07_08

Andrew Garfield bringt den wohl schlagfertigsten Peter Parker auf die Leinwand. Er greift den typischen Comic-Humor in den Filmen wieder verstärkt auf, verspottet seine Gegner mit sarkastischen Sprüchen. Viele Comic-Fans finden diese Version ihres Helden ein wenig «zu cool» und «zu attraktiv», loben Garfield aber für seine aussergewöhnliche schauspielerische Leistung.

Garfield und Emma Stone (37), die in den Filmen sein «Love Interest» Gwen Stacy spielt, hatten zweifellos eine beeindruckende Chemie vor der Kamera. Garfield und Stone waren auch im echten Leben etwa fünf Jahre lang ein Paar. Der Tod von Gwen Stacy in «The Amazing Spider-Man 2» bewegte die Zuschauer tief und markierte einen einschneidenden Wendepunkt in Peter Parkers Entwicklung. 

4

Tom Holland (2017–heute)

Foto: Sony Pictures via AP

Tom Holland verleiht Peter Parker die teenagerhafte Leichtigkeit zurück, die die Figur in den Comics prägt. Für viele Fans verkörpert Holland am besten die überforderte und aufgeregte Energie eines Jugendlichen, der plötzlich Superkräfte erlangt. Immerhin war Holland selbst erst 21, als «Spider-Man: Homecoming» erschien.

Der Autor der Spider-Man-Comics Stan Lee (†95) höchstpersönlich gab Holland seinen Segen und erklärte, dieser habe «genau das Alter und die Grösse», die er sich für Spider-Man vorgestellt habe. Trotzdem bringt Holland neben dem jugendlichen Charme die nötige Tiefe mit, um Peter Parkers Reifeprozess authentisch darzustellen. Da Holland ein trainierter Akrobat und Tänzer ist, konnte er viele seiner Stunts selbst ausführen. Auf Doubles verzichtet er grösstenteils.

Trotz einiger Unterschiede verbindet Holland etwas mit seinem Vorgänger Andrew Garfield: Auch er verliebte sich in seine Filmkollegin: Zendaya (29). Schon während der Dreharbeiten zu ihrem «Spider-Man»-Debüt 2016 sollen sie sich näher gekommen sein. 2021 machten sie ihre Beziehung offiziell, 2026 gaben sich die beiden das Jawort. 

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