Darum gehts
- Désirée Nosbusch hat Testament verfasst, um Angehörige zu entlasten
- Sie regelte Details zu Beerdigung, Hund und Patientenverfügung vor eineinhalb Jahren
- Nosbusch hat zwei Kinder aus Ehe mit Harald Kloser
Sicher ist sicher: Désirée Nosbusch (61) hat bereits ihr Testament verfasst. In einem Interview mit der «Augsburger Allgemeinen» sagte sie, sie habe «das alles geregelt». Die Schauspielerin erklärte: «Wissen Sie, ich lebe allein mit meinem Hund und bin viel unterwegs. Wenn mir morgen etwas passieren sollte – was ich natürlich nicht hoffe –, dann möchte ich meinen liebsten Menschen keine Unordnung hinterlassen.»
In Zeiten der Trauer sollte sich niemand mit Fragen um eine Patientenverfügung oder Beerdigung befassen müssen, ergänzte Nosbusch. «Deshalb habe ich vor etwa eineinhalb Jahren alles festgelegt. Meine Kinder wissen, was ich mir wünsche. Es ist geklärt, was mit meinem Hund geschieht, wie meine Beerdigung aussehen soll – all das», erzählte sie. Das auf Papier gebracht zu haben, habe ihr gutgetan. «Vor allem aber entlastet es die Kinder und Hinterbliebenen. Sie müssen in ihrem Schmerz keine Entscheidungen treffen, von denen sie nicht wissen, ob sie in meinem Sinne wären.»
Gemeint sind vor allem ihre inzwischen erwachsenen Kinder Noah-Lennon und Luka aus der Ehe mit dem österreichischen Filmkomponisten Harald Kloser (69), mit dem sie von 1991 bis 2002 verheiratet war. 2018 heiratete Nosbusch den Kameramann Tom Bierbaumer. Erst kürzlich bestätigte sie das Ehe-Aus, nachdem im vergangenen Jahr bereits Trennungsgerüchte aufgekommen waren.
«Da wird nicht viel übrig sein, weil wir es ausgeben»
Der einstige Police-Frontmann Sting (74) hat bereits vor zwölf Jahren über sein Testament gesprochen und dabei verraten, dass seine insgesamt sechs Kinder nicht viel erben werden. «Ich habe ihnen gesagt, da wird nicht viel übrig sein, weil wir es ausgeben», meinte er im Interview mit der «Daily Mail» 2014. Gemäss der Zeitung standen damals noch gut 100 Leute auf der Gehaltsliste des Sängers, darunter seine Crew, seine Band und die Angestellten. «Wir haben eine Menge Verpflichtungen. [...] Was reinkommt, geben wir aus, und da bleibt nicht viel übrig», so Sting.
Von Treuhandfonds sei er kein grosser Fan. Seine Kinder müssten daher ihr Geld selbst verdienen. «Alle meine Kinder wissen das und bitten mich selten um etwas, was ich wirklich respektiere und wertschätze.» Sting selbst ist in einer nordenglischen Arbeiterfamilie aufgewachsen und wurde dank seiner Songs zu einem der reichsten Musiker Grossbritanniens. Sein Vermögen wird auf 430 Millionen Franken geschätzt.