Darum gehts
- Sat.1 zeigt die 14. Staffel von «Promi Big Brother».
- Gedeon Burkhard und Anouschka Renzi nennen Geld als Motiv.
- Beide klagen über wenige Jobs; zu gewinnen sind 100'000 Euro.
Am Montagabend startete auf Sat.1 bereits die 14. Staffel von «Promi Big Brother». Unter den Teilnehmern befinden sich auch die beiden gestandenen Schauspieler Gedeon Burkhard (57) und Anouschka Renzi (62). Beide kommen in der Absicht, wieder einmal ordentlich abzukassieren. Auch wenn es wie ein Klischee klingt: Die zwei finden unter anderem aufgrund ihres Alters derzeit kaum passende Jobangebote und wagten deshalb einen weiteren Sprung ins Reality-TV.
Der ehemalige TV-Ermittler Gedeon Burkhard, der durch seine Rolle in «Kommissar Rex» bekannt wurde, teilte seine Beweggründe für den Einzug im Container gegenüber der «Bild» direkt mit. «Um es mit einem Sinnspruch auf den Punkt zu bringen: Ich bin alt und brauche das Geld!», so Burkhard. Dabei habe der finanzielle Aspekt mindestens 50 Prozent der Entscheidung ausgemacht.
Jobs bleiben aus, aber der Lifestyle bleibt teuer
Der Deutsche macht jedoch nicht nur sein Alter für seine aktuelle Rollenflaute verantwortlich. Er befürchtet, dass er seit der Corona-Pandemie teilweise auch einfach in Vergessenheit geraten sein könnte oder ihm ein gewisser Ruf in der Branche schadet. Wie er betont, möchte er aber noch arbeiten und den Leuten zeigen, dass er sich verändert hat und reifer geworden sei.
Eine gewisse finanzielle Freiheit scheint auch der deutsch-schweizerischen Schauspielerin Anouschka Renzi wichtig zu sein. Im Sat.1-Frühstücksfernsehen erklärte sie, dass sie bereits seit einigen Jahren damit hadert, abseits von der Theaterbühne feste Jobs zu finden. Erfreuliche Gastrollen in TV-Produktionen hätten ihr leider nicht ermöglicht, davon so zu leben, wie sie möchte. Für ihren Lebensstil und ihre Wohnung in Berlin-Charlottenburg benötige Renzi immerhin «rund 5000 Euro» monatlich. Auch sie soll in der Vergangenheit den Verdacht geäussert haben, dass ihr Alter mit ihrer stagnierenden Karriere in Verbindung steht.
Für Geld gibt Renzi ihre Skepsis auf
Bei «Promi Big Brother» warten nun ganze 100'000 Euro, die es zu gewinnen gibt. Das ist für Renzi Grund genug, um sich trotz ihrer skeptischen Einstellung gegenüber Reality-Formaten erneut vor die Kamera zu wagen. Zuletzt war sie in der Sendung «Promis unter Palmen» zu sehen und verliess diese aufgrund eines eskalierten Streits mit einem anderen Kandidaten vorzeitig. Neben Renzi hat mit Francesca Morgese (28) noch eine zweite Schweizerin die Chance auf das grosszügige Preisgeld.