Johann Lafer fährt mit Töffli zur Sendung
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«ZDF Fernsehgarten»:Johann Lafer fährt mit Töffli zur Sendung

Bei «Grill den Henssler»
Krebskranker Johann Lafer erhält Standing Ovation

Ende Mai machte Johann Lafer seine Krebserkrankung öffentlich. Am Sonntag coacht der Star-Koch wieder die Promis bei «Grill den Henssler». Das Publikum reagiert mit Standing Ovations.
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Bei «Grill den Henssler» gibt es Standing Ovations für Star-Koch Johann Lafer.
Foto: Die Autodoktoren, Verona Pooth, Markus Rühl

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Johann Lafer moderiert diese Woche «Die Küchenschlacht» und «Grill den Henssler»
  • Nach Chemotherapie kämpft Lafer mit Haarausfall und zeitweisem Geschmacksverlust
  • Non-Hodgkin-Lymphom entdeckt vor 2,5 Jahren, Chemotherapie begann Anfang 2026

Johann Lafer (68) ist zurück im Fernsehen. Diese Woche moderiert der Star-Koch täglich um 14.15 Uhr im ZDF «Die Küchenschlacht», am Sonntag coacht er die Promis in der zweiten Ausgabe des «Grill den Henssler Sommer-Special» (30. August, 20.15 Uhr, VOX oder vorab auf RTL+). Das Studiopublikum empfing ihn dort laut Mitteilung des Senders mit Standing Ovations.

Sichtlich gerührt bedankte sich der Österreicher für den Applaus: «Ich freue mich sehr, dass ich am normalen Leben teilnehmen darf. Ich bin auf dem Weg der Besserung und ich freu mich, dass die Menschen hinter mir stehen.» Aufgezeichnet wurde die Folge bereits am 3. Juni, im Stream bei RTL+ läuft sie eine Woche vor der TV-Ausstrahlung.

Ohne Haare und ohne Schnauzbart

Wer Lafer in dieser Woche in der «Küchenschlacht» sieht, bemerkt die Veränderung sofort. Der 68-Jährige steht mit Mütze vor der Kamera, sein markanter Schnauzbart ist verschwunden. Dahinter steckt eine Chemotherapie, die er wegen eines Lymphdrüsenkrebses erhalten hat.

Öffentlich gemacht hat Lafer die Erkrankung Ende Mai, nachdem Zuschauer nach einem Auftritt im «ZDF-Fernsehgarten» über sein Aussehen spekuliert hatten. Auf Instagram schrieb er von einem «indolenten, also niedrig-malignen und nicht aggressiven Non-Hodgkin-Lymphom». 

Im Januar 2026 verschlechterte sich sein Zustand dramatisch, seit Jahresbeginn unterzieht sich der beliebte TV-Koch einer aufwendigen Chemotherapie. Vier Zyklen hat er bereits hinter sich, die allerdings nicht spurlos an ihm vorbeigingen. Lafer berichtete von geschwollenen Stellen, nächtlichen Schweissausbrüchen und Schlafproblemen. Besonders zugesetzt hat ihm eine Nebenwirkung, die ausgerechnet seinen Beruf trifft: Zeitweise verlor er den Geschmackssinn. 

«Ein sehr guter Weg»

Im Mai sprach der Koch mit «Bild» über seine Erkrankung. «Meine Krankheit wurde bereits vor zweieinhalb Jahren entdeckt», erzählte Lafer. Zunächst beobachteten die Ärzte seine Lymphknoten, entfernten später mehrere davon – die Diagnose war eindeutig. 

Die Diagnose war ein Schock, vor allem für seine Frau. «Wir haben bei null angefangen», erinnerte sich Lafer. «So etwas schweisst zusammen.» Ihre Kinder erfuhren erst vorher von seinem Zustand. «Wir wollten es so lange wie möglich geheim halten», sagte er. «Sie sind dann sofort gekommen. Sie waren unglaublich stark. Sehr hilfsbereit.»


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