Darum gehts
- Arda Saatçi läuft 600 km von Berlin nach Kopenhagen in 96 Stunden
- Er bewältigt 6000 Höhenmeter mit nur 80 Minuten Schlaf in der ersten Nacht
- Saatçi hat 1,4 Millionen Instagram-Follower und gehört seit April 2026 zu Red Bull
Von null auf 100? Für Arda Saatçi (28) viel zu langsam. Der Berliner ist aktuell dabei, die Grenzen dessen zu verschieben, was wir Normalsterblichen unter «Sport» verstehen. Während manche von uns sich schon nach dem Treppensteigen in den dritten Stock ein Sauerstoffzelt wünschen, spult Saatçi Kilometer ab, bei denen sogar ein Mittelklassewagen Inspektionsintervalle bräuchte. Sein neuestes Projekt: 600 Kilometer durch die Wüste der USA – 14 Marathons am Stück!
Wer ist der junge Mann, der derzeit Hunderttausende von Menschen mit seinem spektakulären Vorhaben in den Bann zieht und die Grenzen des menschlichen Körpers bis ans Limit testet?
Er geht immer wieder an seine Grenzen
Der Influencer Arda Saatçi hat sich in den vergangenen Jahren eine treue Community aufgebaut, auf Instagram folgen dem Deutschen 1,4 Millionen Menschen. Sein Markenzeichen ist die Verbindung zwischen klassischem Kraftsport und extremem Ultra-Running. Schon vor seinem 600-Kilometer-Abenteuer wagte er sich an sportliche Projekte, bei denen andere nur schon beim Gedanken daran ausser Puste geraten würden.
Er überquerte die Alpen im Laufschritt, joggte von Berlin nach New York und nahm am härtesten Hyrox-Wettbewerb der Welt teil. Warum tut sich Saatçi diese Extreme an? «Ich bin hier, um etwas Prägendes zu hinterlassen», erklärt der Influencer auf Instagram. Sein Ziel war es immer, die einflussreichste Person «in der Kategorie Sport» zu werden. Seinen Eltern verspricht er, alles dafür zu tun, um dieses Ziel zu erreichen. Seit April 2026 ist er offiziell Teil des Red-Bull-Athletenteams.
Arda «Cyborg» Saatçi
1997 in Berlin geboren, wollte Saatçi eigentlich professioneller Fussballer werden. Doch der grosse Durchbruch blieb aus, er musste sich einen anderen Traum suchen. Es folgte nach einem Tiefpunkt ein BWL-Studium. Nebenbei arbeitete der junge Mann in einer Bau- und Immobilienfirma und begann mit dem Boxen. Von dort fand er seinen Weg ins Krafttraining und zum Laufen, und er gründete schliesslich seine eigene Sportbekleidungsmarke. Sein ständiges Bezwingen der menschlichen Grenzen brachte ihm den Spitznamen «Cyborg» ein.
Sein derzeitiges Abenteuer können die Fans in einem Liveticker und Livestream verfolgen. Während dieser Challenge muss er nicht nur 600 Kilometer bewältigen, sondern auch insgesamt 6000 Höhenmeter bezwingen – in nur 96 Stunden, also in gerade einmal vier Tagen. Pausen gibt es kaum, in der ersten Nacht gönnt sich der Extremsportler insgesamt nur eine Stunde und 20 Minuten Schlaf.