Dana Diekmeier über krebskranke Tochter
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«Wir brauchen ein Wunder»:Dana Diekmeier über krebskranke Tochter

14-jährige Tochter schwer krebskrank
Nuklearmedizinische Behandlung gibt Dennis Diekmeiers Familie neue Hoffnung

Neue Hoffnung für Delani Diekmeier: Die krebskranke Tochter des Ex-Fussballprofis Dennis Diekmeier erhält eine vielversprechende Therapie in Würzburg (D). Nach mehreren Rückschlägen zeigt die 14-Jährige positive Reaktionen auf die nuklearmedizinische Behandlung.
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Die Tochter von Dennis Diekmeier ist schwer an Krebs erkrankt.
Foto: imago/foto2press

Darum gehts

  • Hoffnung für Diekmeiers: Neue Therapie zeigt positive Resultate bei krebskranker Tochter
  • Innovative nuklearmedizinische Behandlung in Würzburg nach mehreren erfolglosen Therapieversuchen
  • 14-jährige Delani erhält Mitte Dezember stationäre Behandlung mit radioaktivem Mittel
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Die Familie des ehemaligen Fussballprofis Dennis Diekmeier (36) erhält neue Hoffnung im Kampf gegen die Krebserkrankung ihrer Tochter Delani (14). Wie die Nachrichtenagentur Dpa berichtet, zeigt eine innovative Therapie in Würzburg (D) erste positive Resultate.

Nach mehreren Rückschlägen bei früheren Behandlungsversuchen scheint nun ein Durchbruch in Sicht. Dana Diekmeier (40), die Mutter der 14-jährigen Delani, teilte auf Instagram mit: «Die Chancen standen mal wieder nicht gut, aber Delani ist und bleibt ein Wunder, und endlich gab es mal gute Nachrichten.» Sie bezeichnete den Tag der Bekanntgabe als den «besten Tag in diesem Jahr».

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Bisherige Therapieversuche blieben erfolglos

Die Geschichte der Familie Diekmeier ist von Höhen und Tiefen geprägt. Im Januar wurde bei Delani, dem ältesten der vier Kinder, ein Tumor an der Nebenniere diagnostiziert. Trotz operativer Entfernung wurden kurz darauf Metastasen in beiden Lungenflügeln entdeckt. Mehrere Therapieversuche, darunter Chemotherapien und eine Immuntherapie, blieben erfolglos.

Dennis Diekmeier beschrieb die Situation gegenüber der Deutschen Presse-Agentur als «Horror». Zwischenzeitlich wurde Delani sogar als Palliativpatientin eingestuft. Doch die Eltern gaben nicht auf und fanden neue Ärzte.

Laut Dpa setzt das medizinische Team nun auf eine nuklearmedizinische Therapie. Dabei wird ein radioaktives Mittel injiziert, das von Tumorzellen aufgenommen wird und eine gezielte Behandlung ermöglichen soll. Dana Diekmeier beschrieb den Effekt metaphorisch: «Sie musste im wahrsten Sinn des Wortes leuchten – und genau das tat sie. Sie strahlt.»

Mitte Dezember wird Delani für die Behandlung stationär in Würzburg aufgenommen. Familie Diekmeier blickt mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft, nachdem sie eine Zeit voller Ungewissheit und Rückschläge durchlebt hat.

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