Darum gehts
- Zimmerpflanzen leiden oft unter gelben Blättern durch trockene Luft oder Wasserqualität
- Abgestandenes Wasser und höhere Luftfeuchtigkeit helfen gegen Blattprobleme
- Wichtig: 24 bis 48 Stunden abgestandenes Wasser verwenden, Staunässe unbedingt vermeiden
Gelbe und vertrocknete Blätter – ein Ärgernis für jeden Pflanzenliebhaber. Ob Anfänger oder Profi, dieses Problem trübt oft den Anblick der Zimmerpflanzen im eigenen Zuhause. Doch in den meisten Fällen liegt der Grund nicht bei Krankheiten oder Schädlingen an den Blättern, sondern bei der Feuchtigkeit und Wasserqualität.
Tropische Pflanzen wie Monstera, Zamioculcas oder Calathea sind an ein feuchtes Klima gewöhnt. Trockene Raumluft, vor allem während der Heizperiode oder bei intensiver Klimaanlagennutzung, «verbrennt» die sensiblen Blattspitzen.
Zudem schadet hartes Leitungswasser voller Chlor und Kalk den Pflanzen zusätzlich. Was kann man also tun?
Kein frisches Wasser verwenden
Der erste Schritt: Verwende abgestandenes Wasser. Fülle eine Flasche oder Karaffe und lasse das Wasser 24 bis 48 Stunden bei Zimmertemperatur stehen. So verdampft Chlor und Kalk setzt sich ab.
Wichtig: Verwende nie kaltes Wasser direkt aus dem Hahn zum Giessen und entferne überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer nach 15 Minuten. Denn: Staunässe lässt die Wurzeln faulen und führt ebenfalls zu gelben Blättern.
Zweiter Schritt: Erhöhe die Luftfeuchtigkeit. Ein einfacher Trick ist es, Kieselsteine oder keramische Kugeln in einen Untersetzer zu legen und diese zu befeuchten. Das verdunstende Wasser schafft das perfekte Mikroklima für die Pflanzen. Noch besser ist es, die Pflanzen eng zusammenzustellen. So halten sie die Feuchtigkeit gemeinsam länger.
So schneidest du die trockenen Stellen ab
Ein zusätzlicher Tipp: Gelbe oder braune Blattspitzen erholen sich nicht von selbst. Schneide die betroffenen Stellen vorsichtig mit einer Schere ab, lass dabei jedoch einen Millimeter des trockenen Teils übrig. So wird das gesunde Gewebe vor Schädlingen geschützt.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Nachrichtenportal gehört wie Blick zu Ringier.